HSBC HLDGS, GB0005405286

NEW YORK - Die Deutsche Bank hat laut US-Medien einen Vergleich in einem Rechtsstreit mit Börsenhändlern wegen Vorwürfen der Zinsmanipulation erzielt.

13.10.2017 - 16:32:42

WSJ: Deutsche Bank erzielt Vergleich in Libor-Rechtsstreit. Die Einigung sehe eine Zahlung in Höhe von 80 Millionen Dollar (67 Mio Euro) vor, berichtete das "Wall Street Journal" (WSJ) am Freitag unter Berufung auf Gerichtsdokumente vom Mittwoch. Der Vergleich müsse noch von der zuständigen Richterin in New York genehmigt werden. Mit dem Kompromiss solle eine Sammelklage wegen angeblicher Absprachen beim Leitzins-Libor beigelegt werden.

und HSBC akzeptierten in dem Verfahren Vergleiche - mit 33,4 Millionen Dollar beziehungsweise 18,5 Millionen Dollar würden sie bei einer Billigung durch das Gericht jedoch deutlich weniger zahlen als die Deutsche Bank. Wegen Manipulationen des Libor-Zinssatzes, einem wichtigen Richtwert für Finanzgeschäfte weltweit, wurden Banken in den vergangenen Jahren bereits zu Milliardenstrafen verdonnert.

@ dpa.de