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MÜNCHEN - Google will in seinem ersten dauerhaften Schulungszentrum in München die digitale Bildung in Deutschland weiter voranbringen.

17.07.2017 - 12:20:42

Google eröffnet erstes dauerhaftes Schulungszentrum in München. Gemeinsam mit Partnern bietet das Unternehmen dort ab sofort kostenlose Trainings zu zahlreichen digitalen Themen an. Das Programm umfasse sowohl Lerninhalte für den beruflichen Nutzen als auch ein Lehrangebot für Schulen, teilte Google am Montag mit. In Hamburg und Berlin sind ebenfalls entsprechende dauerhafte Zukunftswerkstätten geplant. Zeitlich befristet sollen in allen Bundesländern Trainingswochen stattfinden. Bis 2020 will Google mit seinem Programm insgesamt zwei Millionen Menschen in Deutschland erreichen.

In der Zukunftswerkstatt sollen für Profis und Nicht-Profis praxisnah wichtige digitale Fertigkeiten vermittelt werden. Das Programm umfasst sowohl Lerninhalte für den beruflichen Nutzen als auch ein Lehrangebot für Schulen. In Hamburg und Berlin sind ebenfalls entsprechende dauerhafte Zukunftswerkstätten geplant. Zeitlich befristet sollen in allen Bundesländern Trainingswochen stattfinden. Bis 2020 will Google mit seinem Programm insgesamt zwei Millionen Menschen in Deutschland erreichen.

Für die berufliche Weiterbildung arbeitet Google in München und Oberbayern mit der Industrie- und Handelskammer IHK zusammen, die das Programm auch in eine eigene Initiative integriert. Neben Workshops zu Online-Marketing oder Web-Analyse sind etwa spezielle Kurse für gemeinnützige Organisationen sowie für Journalisten geplant. "Die Google Zukunftswerkstatt ist eine optimale Ergänzung, den riesigen Bedarf an Know-how in den Unternehmen zu decken", sagte Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern.

Zu den Angeboten für Schüler gehört auch die Arbeit mit dem Kleinstcomputer Calliope mini, der speziell für das Programmieren-Lernen unter Drittklässlern entwickelt wurde. Das handtellergroße Gerät in Form eines sechszackigen Sterns war Resultat einer vom Wirtschaftsministerium geförderten Initiative. Ausgestattet mit einer Reihe von Sensoren lässt sich der Calliope mini etwa am PC oder über eine App programmieren. Google hat das Projekt bereits nach eigenen Angaben mit 1,1 Millionen Euro unterstützt.

Auch Roberta, eine Initiative des Fraunhofer IAIS ist mit dabei, die vor allem Mädchen für Informatik, Technik und Naturwissenschaften begeistern soll. Mit dem Angebot "Google Expeditions", das gemeinsam mit der Stiftung Lesen entstand, sollen in Schulen "virtuelle Klassenfahrten" etwa in die Hamburger Elbphilharmonie oder auf den Mond ermöglicht werden. Dafür werden die Klassen mit Virtual Reality-Brillen für die Schüler sowie mit einem Steuerungs-Tablet für den Lehrer ausgestattet. Die Stiftung Lesen erhoffe sich damit eine "übergreifende Lese- und Medienkompetenzförderung", sagte Geschäftsführerin Sabine Uehlein.

@ dpa.de

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