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MÜNCHEN - Die Geschäftsführerin der Mediengruppe RTL Deutschland, Anke Schäferkordt, hat den Ministerpräsidenten vorgeworfen, die privaten Medien im Wettbewerb mit öffentlich-rechtlichen und Internetgiganten im Stich zu lassen.

24.10.2017 - 16:36:24

RTL-Chefin Schäferkordt: Politik benachteiligt private Medien. Zur Eröffnung der Medientage München sagte sie am Dienstag: "Die Marktverzerrung durch mehr als acht Milliarden Euro Rundfunkbeitrag bei ARD und ZDF muss endlich eingedämmt werden. Wie die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz vorige Woche zeigen, ist die Verflechtung von Politik, Gremien und Anstalten unverändert eng.

Die Ministerpräsidenten hatten vergangene Woche in Saarbrücken vereinbart, dass ARD, ZDF und Deutschlandradio mehr Freiheit bei ihren redaktionellen Angeboten im Internet bekommen sollen. Schäferkordt kritisierte diesen Beschluss: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk bekomme so den Auftrag, "mit Beitragsgeldern die amerikanischen Plattformen durch kostenloses Zurverfügungstellung originärer Produktionen zu stärken, während die privaten Medien (...) mit diesen Plattformen über tragfähige Geschäftsmodelle verhandeln. Hut ab vor dieser Spitze der Wettbewerbsverzerrung!"

Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) rief die öffentlich-rechtlichen Sender zu mehr digitaler Zurückhaltung auf. Ihr Schwerpunkt müsse im Fernsehen und Hörfunk bleiben. Eine Präsenz auf allen Online-Kanälen und Plattformen mit langen Textbeiträgen gehöre nicht zum Auftrag von ARD und ZDF, sondern gehe zulasten der Printmedien. "Wir wollen einen fairen Wettbewerb", sagte Aigner. Im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit frage sie sich auch, ob bei Interviews im Fernsehen "gleichzeitig das Mikrofon von BR, SWR und ZDF" zu sehen sein müsse.

@ dpa.de

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