AUDI AG, DE0006757008

MÜNCHEN - Die deutschen Oberklasse-Hersteller haben bei den Autoverkäufen im ersten Halbjahr höchst unterschiedlich abgeschnitten.

12.07.2017 - 13:06:24

Deutsche Premium-Autobauer mit starkem China-Geschäft - Audi schwächelt. Während BMW und Mercedes-Benz ihren Absatz jeweils steigern konnten, lief es bei Audi weniger erfolgreich. Wegen Problemen mit ihrem Vertriebspartner in China gingen die Verkaufszahlen der Ingolstädter weltweit zurück.

Insgesamt verkaufte Daimler mit mehr als 1,1 Millionen Mercedes die meisten Premium-Autos und legte zugleich mit einem Plus von fast 14 Prozent die stärkste Absatzentwicklung hin. BMW gelang mit seiner Hauptmarke ein Sprung um 5 Prozent auf gut eine Million verkaufte Wagen. Audi verbuchte hingegen einen Absatzrückgang um fast 5 Prozent auf rund 909 000 Autos und blieb damit als einziger unter der Marke von einer Million verkaufter Fahrzeuge.

Dabei kam der größte Wachstumsimpuls für Daimler und BMW aus den asiatischen Ländern. Allein Mercedes-Benz verkaufte knapp 35 Prozent mehr Autos in China als noch ein Jahr zuvor. Bei BMW mit seiner Hausmarke betrug das Plus auf dem Markt rund 18 Prozent. Audi verbuchte trotz eines leichten Absatzwachstums im Juni auf das erste Halbjahr gesehen ein Absatzminus von 12 Prozent.

Auf dem schwierigen US-Automarkt hatten BMW und Mercedes-Benz allerdings das Nachsehen. Hier brachten beide Hersteller in den ersten sechs Monaten weniger Autos an den Mann als noch 2016. Audi gelang hier indes sogar ein Plus von über 6 Prozent. Insgesamt erwarte man angesichts der aktuellen Auftragslage auch ein stärkeres zweites Halbjahr, sagte Vertriebsvorstand Dietmar Voggenreiter.

Nach einem von billigem Sprit und günstigen Finanzierungszinsen angetriebenen Absatzboom und Rekordverkäufen im Vorjahr deutet mittlerweile alles darauf hin, dass der US-Automarkt in diesem Jahr den ersten Absatzrückgang seit 2009 verzeichnen wird. "Der Markt ist trotz guter Konjunktur gesättigt", erklärt Autoexperte Professor Ferdinand Dudenhöffer von der Uni Duisburg-Essen. Die Hersteller würden auch deshalb immer vorsichtiger, weil viele Fahrzeuge in letzter Zeit auf Kredit verkauft worden seien. "Da muss man immer schauen, wie tragfähig das Ganze ist", sagte Dudenhöffer.

@ dpa.de

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