CTS EVENTIM, DE0005470306

MÜNCHEN - Der Boom beim Ticketverkauf über das Internet sowie Zukäufe halten den Veranstalter CTS Eventim auf Kurs.

24.08.2017 - 13:08:24

CTS Eventim profitiert von Onlinetickets - Teure Events belasten Marge. Der Umsatz sei in den ersten sechs Monaten um 16 Prozent auf 489 Millionen Euro gewachsen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Erstmals seien weltweit mehr als 20 Millionen Tickets allein über Onlinekanäle verkauft worden, sagte Unternehmenschef Klaus-Peter Schulenberg laut Mitteilung.

Nicht ganz so rund lief es hingegen im Veranstaltergeschäft. So verbuchte die Live-Entertainment-Sparte zwar einen Umsatzanstieg von gut einem Fünftel, allerdings ging auch das operative Ergebnis in dieser Größenordnung zurück. Der Aufbau neuer Festivalmarken und Vorlaufkosten für Veranstaltungen im zweiten Halbjahr lasteten auf dem Gewinn. Berenberg-Analyst Gunnar Cohrs glaubt, dass auch der Terroralarm während des Open Air-Konzerts Rock am Ring negativen Einfluss hatte.

Insgesamt verbesserte sich das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im Konzern um 3,4 Prozent auf 84,2 Millionen Euro. Allerdings ging die Marge von 19,3 auf 17,2 Prozent zurück.

An der Börse wurde das einem Händler zufolge als Stimmungsdämpfer aufgefasst. Die Aktie verlor am unteren Ende des MDax bis zum Mittag 3,93 Prozent auf 35,73 Euro. Die Papiere des Ticketverkäufers orientierten sich damit wieder in Richtung des jüngsten Zwischentiefs, für das Ängste vor einem Wettbewerb mit Amazon gesorgt hatten.

Analyst Cohrs hält die Gefahr, die von Amazon ausgeht, allerdings für überschaubar. Der Verkauf von Konzerttickets laufe bei dem US-Konzern nur über dessen Plattform und der weltweite Ticketmarkt sei zu klein, als dass Amazon in den Aufbau eines eigenen Systems investieren dürfte.

Für das Gesamtjahr bestätigte CTS Eventim seine Prognose und geht weiterhin von einem höheren Umsatz und einem höheren Ergebnis aus als im Vorjahr. Den Ausbau des Onlinegeschäfts will das Unternehmen weiter vorantreiben und zugleich nach weiteren Übernahmen Ausschau halten.

@ dpa.de

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