VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

MÜNCHEN - Der ADAC hat die Ergebnisse des Dieselgipfels als "ersten Schritt in die richtige Richtung" bewertet, sieht aber noch erhebliche Lücken.

02.08.2017 - 17:19:24

ADAC vermisst Hardware-Update bei Dieselautos und grüne Welle. Gut sei die klare Vereinbarung, "dass Verfehlungen der Hersteller nicht auf Kosten von Millionen Diesel-Besitzern in Deutschland gehen sollen". Mit der Beschränkung auf Software-Updates für Dieselautos sei die Politik jedoch vor der Industrie eingeknickt, kritisierte der Autofahrer-Verein am Mittwoch in München.

Mit Hardware-Nachrüstungen ließe sich der Stickoxid-Ausstoß nicht nur um 25 Prozent, sondern um bis zu 90 Prozent senken, hieß es beim ADAC. Solche Umbauten an der Motor- oder Abgasanlage gelten aber als deutlich teurere Maßnahme - und sie passen womöglich nicht für einige alte Modelle.

Die Absichtserklärungen zur Förderung von Elektroantrieben in Bus- und Taxiflotten und zum Ausbau der Ladeinfrastruktur seien positiv - "allerdings fehlt aus Sicht des ADAC ein klarer Zeitplan". Daneben könnten auch grüne Wellen und intelligente Verkehrssteuerung die Stickoxid-Belastung erheblich reduzieren. "Das Potenzial, das die Verflüssigung des Verkehrs bietet, wird immer noch verkannt", kritisierte ADAC-Vizepräsident Ulrich Klaus Becker. "Neben den technischen Optimierungen an den Autos lässt sich damit am meisten erreichen."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Stuttgarts Oberbürgermeister Kuhn: Software-Updates reichen nicht. "Man muss an die Hardware ran", sagte Kuhn der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Donnerstag). Der Bund und die deutschen Hersteller hatten Anfang des Monates vereinbart, Millionen Fahrzeuge mit neuer Software nachzurüsten, um die Emissionen zu verringern. In Stuttgart drohen trotzdem weiter Fahrverbote, weil das Verwaltungsgericht die bisher vorgeschlagenen Nachbesserungen ebenfalls für nicht ausreichend hält. STUTTGART - Im Kampf gegen die Luftverschmutzung hält Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) die geplanten Software-Updates bei älteren Diesel-Fahrzeugen für nicht ausreichend. (Boerse, 16.08.2017 - 15:45) weiterlesen...

Merkel: Gipfel mit Kommunen zu E-Auto-Infrastruktur am 4. September. BERLIN - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will am 4. September mit von hoher Stickoxidbelastung betroffenen Kommunen über eine Verbesserung der Infrastruktur für Elektroautos diskutieren. Sie werde dann mit jenen Städten und Gemeinden, in denen die Stickoxidwerte in der Vergangenheit zu hoch gewesen seien, darüber reden, "wie man aus denen, die heute Umweltprobleme haben, vielleicht die Städte macht, die die besten sein werden", kündigte Merkel am Mittwoch in einer im Internet übertragenen Fragerunde mit vier prominenten jungen YouTubern an. Merkel: Gipfel mit Kommunen zu E-Auto-Infrastruktur am 4. September (Boerse, 16.08.2017 - 15:21) weiterlesen...

Umweltministerium erwartet europäische E-Auto-Quote. Über die Höhe der Quote werde man noch sprechen, sagte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth am Mittwoch in Berlin. Die Autobauer selbst gingen derzeit von einem Anteil von etwa 25 Prozent bis 2025 aus. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hatte Anfang der Woche eine verbindliche Quote für die Zulassung von E-Autos in den EU-Ländern gefordert. Vorreiter in Sachen Elektroquote ist China, dort soll diese schon ab 2018 gelten - wogegen die Bundesregierung wegen befürchteter Nachteile für die deutsche Industrie protestiert hatte. BERLIN - Das Bundesumweltministerium erwartet im Herbst einen Vorstoß der EU für eine verbindliche Quote abgasfreier Autos auf Europas Straßen. (Boerse, 16.08.2017 - 13:21) weiterlesen...

Malu Dreyer dringt bei Diesel auf mehr Zusagen der Autobranche. Die Verabredungen des Dieselgipfels könnten allenfalls ein erster Schritt sein, sagte Dreyer am Dienstag in Mainz. "Ganz wichtig ist, dass jetzt in den Arbeitsgruppen (...) weiterverfolgt wird, inwieweit die Automobilbranche eigentlich weiter nachlegen muss, um die Werte zu bringen." Es gehe um Nachrüstung zur Einhaltung von Grenzwerten, um mehr Elektroautos und um den Weg dahin. MAINZ - Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) fordert von der Automobilindustrie weitere Schritte zur Senkung der Schadstoffbelastung von Dieselautos. (Boerse, 15.08.2017 - 15:49) weiterlesen...

Merkel hält Ende des Verbrennungsmotors für 'richtigen Ansatz'. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält einen Ausstieg aus Verbrennungsmotoren in Autos grundsätzlich für richtig Merkel hält Ende des Verbrennungsmotors für 'richtigen Ansatz' (Boerse, 14.08.2017 - 18:46) weiterlesen...

Merkel hält Ende von Verbrennungsmotoren für 'richtigen Ansatz' - Kein Datum. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält einen Ausstieg für Autos mit Verbrennungsmotoren grundsätzlich für richtig Merkel hält Ende von Verbrennungsmotoren für 'richtigen Ansatz' - Kein Datum (Boerse, 14.08.2017 - 17:00) weiterlesen...