Produktion, Absatz

MEININGEN / EISENACH - In Thüringen formiert sich weiter Widerstand gegen die geplante Südlink-Stromtrasse durch den Westen und Süden des Landes.

08.03.2017 - 11:41:24

Kommunalpoltiker und Bauern in Thüringen machen Front gegen Stromtrassenpläne. Der Kreis Schmalkaden-Meiningen, der Wartburgkreis und die Stadt Eisenach bereiteten eine Klage vor, der sich auch andere Regionen anschließen könnten, sagte ein Sprecher des Landratsamtes in Meiningen am Mittwoch.

Eine Kanzlei sei bereits vor Bekanntgabe der Routenvorschläge für die mögliche Erdkabel-Korridore beauftragt worden. "Wir werden politisch, juristisch und behördlich alles Erdenkliche tun, um diese unnötige Stromtrasse zu verhindern", erklärte der Meininger Landrat Peter Heimrich (SPD). Eine Querung des Naturparks Thüringer Wald würde kilometerlange Rodungen und damit Streifen der Verwüstung der Natur bedeuten. Auch der Thüringer Bauernverband ruft Landwirte zum Widerstand auf. Die Pläne belasteten die Bauern massiv ohne dass eine angemessene Entschädigung sichergestellt sei.

Der Netzbetreiber Tennet hat trotz aller bisherigen Proteste einem Verlauf der neuen Stromtrasse durch Thüringen den Vorzug vor einem Korridor durch Hessen gegeben. Eine zweite neue unterirdische Stromautobahn soll entlang der A9 durch Ostthüringen führen. Die Anträge für die zwei Stromtrassen "Südlink" und "Südostlink" wollen die Netzbetreiber noch in diesem Monat bei der Bundesnetzagentur einreichen. Eine endgültige Entscheidung über den Verlauf der Stromautobahnen wird erst 2020/21 erwartet.

@ dpa.de

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