Fuchs Petrolub, DE0005790430

MANNHEIM - Der Schmierstoff-Hersteller Fuchs Petrolub notierte Konzern peilt 2017 beim Umsatz ein Plus von 4 bis 6 Prozent an, wie er Dienstag in Mannheim mitteilte.

21.03.2017 - 11:04:25

Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub sieht sich weiter im Aufwind. Dazu beitragen sollen sollen alle Regionen, aber auch Preiserhöhungen und ein verbesserter Produktmix. Mögliche Übernahmen seien noch nicht mit eingerechnet. Beim operativen Ergebnis (Ebit) rechnen die Mannheimer mit einem Wachstum zwischen 1 und 5 Prozent. Für Übernahmen werde der Konzern etwa 200 Millionen Euro freie Mittel übrig haben.

2016 kletterten wie bereits bekannt die Erlöse um 9 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 8 Prozent auf 371 Millionen Euro. Unter dem Strich blieben 260 Millionen Euro an Gewinn übrig, 10 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Dividende soll um 9 Prozent auf 89 Cent je Vorzugs- und 88 Cent je Stammaktie erhöht werden. Schon im Januar und Februar hatte der Mannheimer Schmierstoff-Hersteller, der derzeit rund 4900 Mitarbeiter beschäftigt, die Eckdaten vorgelegt. Die Aktie gab im Vormittagshandel leicht nach.

Kräftige Zuwächse verzeichnete Fuchs im vergangenen Jahr vor allem in Europa. Neben den Zukäufen profitierte der Schmierstoff-Hersteller auch von besseren Geschäften im Heimatmarkt Deutschland sowie in Mittel- und Osteuropa. Gebremst wurde das Wachstum durch negative Währungseffekte etwa dem schwächeren britischen Pfund. Zudem entwickelten sich die Geschäfte in Großbritannien schwächer, die unter den Folgen der Brexit-Entscheidung litten. Während das Unternehmen in der Region Asien-Pazifik vor allem in China, Indien und Südafrika mehr umsetzte, belastete in Nordamerika eine weiterhin schwache Nachfrage der Bergbau-, Öl-, Gas- und Stahlindustrie.

Fuchs hatte 2015 ein großes Investitionsprogramm gestartet. In dem Zeitraum 2016 bis 2018 will Fuchs Petrolub in den Aus- und Neubau von Werken 300 Millionen Euro stecken. Für den Schmierstoffhersteller ist vor allem die Autoindustrie ein interessanter Absatzmarkt, mit der das Unternehmen rund 30 Prozent des Konzernumsatzes macht. Alleine in einem Auto befinden sich laut früheren Aussagen von Unternehmenschef Stefan Fuchs 30 verschiedene Fette, etwa für die Sitzeinstellung, das elektrische Schiebedach, die Bremsen und Airbags.

@ dpa.de

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