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MAINZ/EISENACH - Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz blickt dem geplanten Verkauf von Opel an den französischen Peugeot -Citroën-Konzern (PSA) mit Zuversicht entgegen.

17.02.2017 - 10:37:25

Dreyer spricht von Signalen für Erhaltung von Opel-Standorten. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sagte am Freitag im Mainzer Landtag, es gebe erste Signale, dass ein Eigentümerwechsel nicht zur Schließung von Standorten in Deutschland führen werde. Mit 2100 Beschäftigten in Kaiserslautern sei Rheinland-Pfalz "auch ein Opel-Land". An der Debatte des Landtags nahmen auch vier Vertreter des Opel-Betriebsrats in Kaiserslautern teil.

Die Opel-Mutter General Motors (GM) erwägt, das Unternehmen nach fast 90 Jahren an den französischen PSA-Konzern zu verkaufen, an dem der französische Staat 14 Prozent der Anteile hält. Im Fall einer Übernahme erwarten Experten eine schnelle Integration in den Entwicklungs- und Produktionsverbund von PSA, was zu massiven Arbeitsplatzverlusten führe könnte. Die GM-Tochter Opel hat in den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen Werke mit zusammen rund 19 000 Mitarbeitern.

@ dpa.de

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