Transport, Verkehr

LA PAZ - Die Bundesregierung intensiviert die Bemühungen um den Bau einer Zuglinie in Südamerika, die vom Atlantik bis zum Pazifik führen soll.

21.03.2017 - 05:29:24

'Zug zwischen den Ozeanen': Deutschland und Schweiz im Rennen. Wie der bolivianische Minister für öffentliche Arbeiten, Milton Claros, mitteilte, wird Verkehrsstaatssekretär Rainer Bomba am Mittwoch zu Gesprächen mit Regierungsvertretern aus Bolivien, Peru, Paraguay und Uruguay in La Paz zusammentreffen. Bolivien setzt auch auf Kapital aus der Schweiz bei dem Jahrhundertprojekt. Mittlerweile liegen vier Studien zu Trassen, Umweltfragen und den Kosten vor. Deutsche und Schweizer Unternehmen könnten das Projekt gemeinsam realisieren.

Geplant ist eine 3750 Kilometer lange Linie vom brasilianischen Hafen in Santos über Bolivien bis zum peruanischen Ilo, um Güter schneller Richtung Europa und Asien zu bekommen. Die Kosten werden auf rund 14 Milliarden Dollar (13 Mrd Euro) geschätzt. Boliviens Präsident Evo Morales macht sich seit langem dafür stark, auch um unabhängiger von chilenischen Häfen zu werden. Die Beziehungen zwischen beiden Staaten sind gespannt. Bolivien hat Chile vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag verklagt, um wieder einen Meerzugang zum Pazifik bekommen, den es im Salpeterkrieg (1879-84) an Chile verloren hatte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Vorwürfe gegen Bahn nach Tunneleinbruch. Eberhard Hohnecker, Professor für Eisenbahnwesen am Karlsruher Institut für Technologie, vermutete im Gespräch mit der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Donnerstag), dass aus Kostengründen auf notwendige massive Stahlträger beim Tunnelbau verzichtet worden sei. Der Grünen-Bahnexperte Matthias Gastel fürchtet wegen der langen Sperrung der Rheintalbahn einen dauerhaften Schaden für den Bahnverkehr. Fahrgäste weichen auf Alternativen wie Fernbusse oder Mitfahrgelegenheiten aus. RASTATT - Nach dem Einbruch eines Tunnels im baden-württembergischen Rastatt steht die Deutsche Bahn in der Kritik. (Boerse, 23.08.2017 - 19:31) weiterlesen...

Klage heizt Streit über private Autobahn-Projekte wieder an. Die Betreibergesellschaft eines fertig ausgebauten Abschnitts auf der A1 zwischen Hamburg und Bremen will jetzt gegen den Bund klagen. Es gebe Meinungsunterschiede, wie die massiven Einnahmeausfälle aus der Zeit der Finanzkrise 2008/09 fair verteilt werden sollen, erklärte das Konsortium "A1 mobil" am Mittwoch. Laut "Süddeutscher Zeitung" warnt das Unternehmen vor einer "existenzbedrohenden Situation". Die Opposition forderte ein Ende öffentlich-privater Partnerschaften (ÖPP). Das Bundesverkehrsministerium wies die Vorwürfe zurück. BERLIN/PAPENBURG - Einen Monat vor der Bundestagswahl kocht neuer Streit über privat finanzierte Autobahn-Projekte hoch. (Boerse, 23.08.2017 - 19:20) weiterlesen...

Bahn weist Vorwürfe nach Tunneleinbruch bei Rastatt zurück. Vermutungen, dass keine Stahlträger im Tunnel verbaut seien, entbehrten jeder Grundlage, sagte eine Bahnsprecherin am Mittwoch. Das "weltweit anerkannte Verfahren durch Tunnelvortrieb in Tübbingbauweise" sehe nämlich überhaupt keinen Einbau von Stahlträgern im Tunnel vor. Zuvor hatte Eberhard Hohnecker, Professor für Eisenbahnwesen am Karlsruher Institut für Technologie, vermutet, dass aus Kostengründen auf notwendige massive Stahlträger beim Tunnelbau verzichtet worden sei. RASTATT/BERLIN - Die Bahn hat Vorwürfe zurückgewiesen, der eingestürzte Tunnel bei Rastatt sei nicht stabil genug konstruiert worden. (Boerse, 23.08.2017 - 19:18) weiterlesen...

Bahnvorstand Rompf: Tunnelbauarbeiten werden fortgesetzt. RASTATT - Die Bauarbeiten an dem schwer beschädigten Tunnel der Nord-Süd-Achse Rheintalbahn sollen fortgesetzt werden. Mit welchem technischen Verfahren das geschehe, sei noch nicht entschieden, sagte Bahnvorstand Dirk Rompf am Mittwoch an der Baustelle in Rastatt. Zuvor hatte sich Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) über den Schaden informiert. Er könne die Maßnahmen und Entscheidungen der Deutschen Bahn nach dem Schaden vom 12. August nachvollziehen, sagte Hermann. Eine Konsequenz müsse der Ausbau des Schienennetzes sein, damit künftig Ausweichstrecken zur Verfügung stehen. Bahnvorstand Rompf: Tunnelbauarbeiten werden fortgesetzt (Boerse, 23.08.2017 - 18:43) weiterlesen...

Gläubiger lassen Air Berlin vorläufig weitermachen. In ihrer ersten Sitzung nach Anmeldung der Insolvenz haben die Gläubiger am Mittwoch zunächst beschlossen, den Betrieb als Ganzes weiterzuführen. Aus einer schnellen Zerschlagung in einzelne Unternehmensteile, wie es sich die Lufthansa Medienberichten zufolge vorgestellt hatte, wird daher vorläufig nichts. BERLIN/FRANKFURT - Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin wird vorerst nicht zerschlagen. (Boerse, 23.08.2017 - 17:57) weiterlesen...

Gläubigertreffen zu Air Berlin beendet - Noch keine Zerschlagung. "Die Ausschüsse haben einstimmig die weitere Betriebsfortführung sowie die Weiterführung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beschlossen", teilte der Generalbevollmächtigte von Air Berlin in dem Insolvenzverfahren, Frank Kebekus, anschließend in Berlin mit. Die weiteren Verhandlungen würden mit Hochdruck vorangetrieben. BERLIN - Die Gläubigerausschüsse der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin und ihrer Technik-Tochter haben ihre ersten Sitzungen am Mittwochnachmittag beendet. (Boerse, 23.08.2017 - 17:17) weiterlesen...