Produktion, Absatz

(Korrigiert wird die Meldung von Samstag 8.31 Uhr und Montag 5.15 Uhr.

10.07.2017 - 10:55:24

OFFIZIELLE KORREKTUR: Wieder deutlich mehr 'Skimming'-Angriffe auf Geldautomaten. Der 2.

FRANKFURT - Datendiebe haben an Geldautomaten in Deutschland im laufenden Jahr wieder deutlich häufiger zugeschlagen. Dennoch stieg der Schaden durch solche "Skimming"-Angriffe nur leicht, wie Euro Kartensysteme auf Anfrage mitteilte. Die Frankfurter Einrichtung kümmert sich im Auftrag der deutschen Kreditwirtschaft um das Sicherheitsmanagement für Zahlungskarten.

124 Automaten bundesweit manipulierten Kriminelle demnach im ersten Halbjahr 2017, um Kartendaten und Geheimnummer (PIN) von Bankkunden auszuspähen. Das waren 30 mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres (94). Die 124 Automaten wurden insgesamt 240 Mal attackiert.

Weil in Deutschland geklaute Kartendaten jedoch in immer weniger Ländern weltweit genutzt werden können, nahm der Bruttoschaden durch den Einsatz von Kartendubletten nicht in gleichem Maße zu. Er summierte sich von Januar bis einschließlich Juni auf 938 000 Euro. Im ersten Halbjahr 2016 waren es 844 000 Euro, im Gesamtjahr 2016 standen 1,9 Millionen Euro zu Buche.

Weltweit hat sich bis auf wenige Ausnahmen die EMV-Technik für Chipkarten durchgesetzt. Dabei sind die Plastikkarten mit einer Art Mini-Computer ausgestattet: Der Datensatz wird verschlüsselt, die Karte bei Gebrauch auf Echtheit geprüft - und zwar bei jedem Einsatz sowohl am Geldautomaten als auch an der Ladenkasse. Kriminelle müssen weit reisen oder gut vernetzt sein, um in Deutschland gestohlene Bankdaten zum Bezahlen oder Einkaufen zu missbrauchen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Zwölf internationale Großstädte wollen nur noch CO2-freie Busse. In einer am Montag in der französischen Hauptstadt unterzeichneten Erklärung verpflichten die Bürgermeister sich zudem, sicherzustellen, dass "ein wichtiger Teil unserer Stadt bis 2030 abgasfrei ist". Das soll auch helfen, Luftverschmutzung zu verringern. PARIS - Paris, London, Los Angeles und neun weitere Großstädte wollen zum Klimaschutz ab dem Jahr 2025 nur noch Busse ohne CO2-Ausstoß kaufen. (Boerse, 23.10.2017 - 18:59) weiterlesen...

EU-Kommission plant neue Hürden für Nord Stream 2. BRÜSSEL - Vor dem deutsch-russischen Pipelineprojekt Nord Stream 2 bauen sich neue Schwierigkeiten auf. Die EU-Kommission will am 8. November eine Änderung von EU-Regeln vorschlagen und doch noch den Weg zu Verhandlungen mit Russland ebnen, wie ein EU-Beamter am Montag bestätigte. Dass die Gasleitung wie geplant 2019 betriebsbereit sei, erwarte er nicht. EU-Kommission plant neue Hürden für Nord Stream 2 (Boerse, 23.10.2017 - 17:13) weiterlesen...

Glyphosat-Gegner protestieren vor möglicher Abstimmung in Brüssel. Repräsentanten der Europäischen Bürgerinitiative gegen Glyphosat trafen dazu am Montag den für Lebensmittelsicherheit zuständigen EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis. Dieser hatte zuletzt eine Verlängerung der Glyphosat-Zulassung um zehn Jahre vorgeschlagen. Über diese Empfehlung könnte am Mittwoch auf EU-Ebene abgestimmt werden. BRÜSSEL - Stellvertretend für mehr als eine Million EU-Bürger haben Umweltschützer in Brüssel ein Verbot des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat gefordert. (Boerse, 23.10.2017 - 16:50) weiterlesen...

Niedersachsen startet Untersuchung zum Testfeld für autonomes Fahren. Geklärt werden soll, wo und wie viele Masten 2018 an der rund 280 Kilometer langen Teststrecke rund um Braunschweig und Wolfsburg installiert werden müssen, teilte das Verkehrsministerium mit. Die sechs Meter hohen Masten sind mit Sensorik zur anonymisierten Erfassung des Verkehrsgeschehens ausgestattet. WOLFSBURG - Vor der Schaffung eines Testfeldes für selbstfahrende Autos auf niedersächsischen Autobahnen haben am Montag an der A 39 bei Wolfsburg Untersuchungen mit mobilen Masten begonnen. (Boerse, 23.10.2017 - 16:48) weiterlesen...

Siemens beklagt asiatische Exportförderung - Bund soll nachziehen. "Wir müssen hier gegensteuern", sagte Finanzvorstand Ralf Thomas am Montag beim "Bayerischen Finanzgipfel" in München. Es müssten international wieder gleiche Spielregeln gelten. MÜNCHEN - Der Elektrokonzern Siemens beklagt Wettbewerbsnachteile durch großzügige Exportförderung in China, Japan und Südkorea - und fordert vom Bund nun eine Lockerung der Vorgaben. (Boerse, 23.10.2017 - 16:47) weiterlesen...

Lufthansa warnt vor möglichen Engpässen nach Air-Berlin-Ende. Der Konzern wolle Flexibilität vor allem für Geschäftsreisende wiederherstellen, sagte Vorstand Harry Hohmeister der "Berliner Morgenpost". BERLIN/FRANKFURT - Flugreisende müssen sich angesichts des Endes von Air Berlin nach Einschätzung der Lufthansa auf Engpässe an manchen Strecken einstellen. (Boerse, 23.10.2017 - 16:33) weiterlesen...