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KÖLN - Der Mobilfunkanbieter Freenet traut sich auch über das laufende Jahr hinaus Wachstum bei den wesentlichen Kennziffern zu.

12.04.2017 - 16:34:23

Freenet will Aufwärtstrend festigen - TV-Geschäft soll kräftig wachsen. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) solle ohne Berücksichtigung der Beteiligung am schweizerischen Telekomunternehmen Sunrise auf über 410 Millionen Euro zulegen, sagte Finanzchef Joachim Preisig am Mittwoch auf einer Investorenveranstaltung in Köln. Vergangenes Jahr lag das vergleichbare Ergebnis bei 402,3 Millionen Euro, bisher hatte Freenet lediglich ein "leichtes" Wachstum in Aussicht gestellt.

Auch der Umsatz soll wie bekannt leicht wachsen und der freie Barmittelzufluss - ebenfalls ohne eine Dividende von Sunrise gerechnet - weiter leicht über 310 Millionen Euro liegen. Vergangenes Jahr waren es 311,4 Millionen Euro gewesen. Für 2018 rechne Freenet beim Ergebnis und bei dem Barmittelzufluss mit einem leicht steigenden Trend, sagte Preisig. Der Barmittelzufluss ist bei vielen Telekomunternehmen die Maßgabe für die Dividendenzahlung. Gerade Freenet gilt bei Anlegern als Dividendentitel.

Vor rund einem Jahr war Freenet durch den Kauf der 295 Millionen Euro teuren Media Broadcast ins Fernsehgeschäft eingestiegen. Das Kölner Unternehmen produziert Fernseh- und Radioinhalte und überträgt sie über Internet sowie Kanäle wie DVB-T2 und DAB+ zum Verbraucher. Nachdem kürzlich in vielen Teilen Deutschlands das alte digitale Antennenfernsehen DVB-T durch den neuen Standard DVB-T2 abgelöst wurde, will Freenet über Nutzungsgebühren für Privatsender in hoher HD-Auflösung Geld verdienen.

Ende März zählte Freenet rund 160 000 zahlende Kunden auf der Plattform, bis Ende des Jahres sollen es über 800 000 werden. Aufs Jahr gesehen rechnet Vorstandschef Christoph Vilanek mit Umsätzen von 12 bis 16 Millionen Euro - kommendes Jahr sollen es bis zu 50 Millionen Euro sein. Dann dürfte jeder Abonnent pro Monat 2 Euro zum operativen Ergebnis 2018 beitragen, rechnete das Unternehmen vor.

Zudem hatte sich Freenet vergangenes Jahr an dem Münchner Unternehmen Exaring beteiligt, das ein eigenes Glasfasernetz hat und darüber ein internetbasiertes Fernsehangebot vertreibt. Dies hat derzeit 23 000 zahlende Kunden - bis Ende des Jahres sollen es mehr als 100 000 sein. Nennenswerte Umsätze seien allerdings erst ab 2018 und darüber hinaus zu erwarten.

@ dpa.de

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