K+S, DE000KSAG888

KASSEL / OBERWESER - Der Kasseler Kaliproduzent K+S nimmt einen neuen Anlauf für den Bau einer Salzfernleitung von Ost- nach Nordhessen.

12.04.2017 - 12:30:24

Kaliproduzent K+S treibt Planung für Salzleitung voran. Er hat Unterlagen eingereicht, um das Vorplanungsverfahren des 240-Millionen-Projekts fortzusetzen, wie ein Unternehmenssprecher am Mittwoch in Kassel sagte. Ende 2015 hatte K+S erstmals einen Antrag für das Raumordnungsverfahren eingereicht, der aber laut dem Regierungspräsidium Kassel nicht vollständig war. Zuvor hatte die "Hessisch-Niedersächsische Allgemeine" (HNA/Kassel) darüber berichtet.

K+S sucht weitere Entsorgungswege für Salzabfälle, um die Produktion aufrechtzuerhalten. Die Leitung soll Lauge über 140 Kilometer in die Oberweser transportieren und ist besonders im Landkreis Kassel umstritten: Kommunen, Umweltverbände und Bürgerinitiativen wehren sich dagegen. Mehrere Gemeinden haben K+S-Mitarbeitern das Betreten ihrer Wege für Bodenuntersuchungen verboten. Ende März hatten Demonstranten Probebohrungen blockiert. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hatte erreicht, dass Bohrungen im Reinhardswald gestoppt werden mussten.

In die neuen Unterlagen wurden dem K+S-Sprecher zufolge Vorgaben zur Salzreduzierung der Weser und ein neuer potenzieller Standort für ein Salzspeicherbecken im Reinhardswald aufgenommen. Der Konzern hoffe auf einen Abschluss des Vorplanungsverfahrens bis Ende des Jahres.

@ dpa.de

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