Internet, Software

(Im 2.

08.05.2017 - 15:17:25

WDH: re:publica startet mit Aufruf zur digitalen Zivilcourage

BERLIN - Mit Appellen für digitale Zivilcourage und für Pressefreiheit ist die diesjährige Internetkonferenz re:publica an den Start gegangen. "Wir müssen Solidarität im Netz zeigen, dürfen nicht weiterscrollen und wegklicken", sagte Mitveranstalter Johnny Haeussler am Montag in Berlin. "Oft reicht ein Like, ein Tweet oder eine Nachricht an Betroffene, um ihnen zu zeigen, du bist nicht allein. Darum geht es doch in einem Netzwerk". Die elfte re:publica steht in diesem Jahr - in Zeiten von Hate Speech und Fake News - unter dem Motto "Love out Loud".

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte, Berlin stehe wie kein andere Stadt für Liberalität, für Offenheit und Toleranz, für Freiheit und Internationalität. Diese Dinge und auch die Meinungs- und Pressefreiheit seien nicht selbstverständlich sondern Werte, "für die man immer wieder kämpfen sich immer wieder engagieren muss". Stellvertretend nannte er den in der Türkei inhaftierten Journalisten Deniz Yücel.

Die anstehende Bundestagswahl im September ist für Müller "vielleicht ein Testfall, wie wir uns gemeinsam auseinandersetzen mit dieser Debatte um Lügenpresse und Fake News". Sie werde aber auch ein Startpunkt sein, "wie wir mittelfristig die politische Bildung und die Medienkompetenz in unseren Land stärken". Zudem sei jeder Einzelne aufgerufen, selbstkritisch aus der eigenen Medienblase der sozialen Netzwerk auszutreten.

Bis einschließlich Mittwoch stehen bei der re:publica und der begleitenden Media Convention mehr als 1000 Sprecher auf den Bühnen, über 8000 Besucher aus Dutzenden Ländern werden erwartet.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Spanische Regierung will Zwangsmaßnahmen gegen Katalonien beschließen. Die Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy will am Samstag in Madrid konkrete Schritte beschließen. Kataloniens Regionalpräsident Carles Puigdemont hatte am Donnerstag die ultimativ gestellte Forderung zurückgewiesen, die Pläne für einen eigenen Staat zu stoppen und in der Region im Nordosten Spaniens die Rechtmäßigkeit wiederherzustellen. MADRID - Die Katalonien-Krise tritt in eine entscheidende Phase: Die spanische Regierung ist am Samstag in Madrid zusammengekommen, um Zwangsmaßnahmen gegen die Regionalregierung in Barcelona zu beschließen. (Wirtschaft, 21.10.2017 - 11:02) weiterlesen...

Presse: Rentenzahlungen ins Ausland steigen deutlich. Das berichtet die "Rheinische Post" (Samstag) unter Berufung auf Zahlen der Rentenversicherung. Demnach hat sich die Zahl der Rentenbezüge im Ausland seit 1990 von 780 000 auf 1,76 Millionen im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Das seien fast sieben Prozent aller Rentenzahlungen überhaupt, teilte die Deutsche Rentenversicherung dem Bericht zufolge mit. BERLIN - Immer mehr Senioren beziehen ihre gesetzliche deutsche Rente im Ausland, die meisten von ihnen im europäischen Süden. (Wirtschaft, 21.10.2017 - 10:40) weiterlesen...

Potenzielle Jamaika-Partner beraten in zweiter Runde Finanzen. Es gebe nichts Neues, sagte FDP-Chef Christian Lindner am Freitagabend in Berlin. In der nächsten Woche sollen nun die Schwerpunktthemen Haushalt, Steuern, Finanzen und Europa angegangen werden, wie CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sagte. Danach komme Klima, Umwelt, Energie, Bildung, Forschung und Digitales sowie das "große Thema" Flucht, Migration und Integration. BERLIN - In konstruktiver Atmosphäre, aber erwartungsgemäß ohne nennenswerte Fortschritte ist die erste Sondierungsrunde von CDU, CSU, FDP und Grünen zu Ende gegangen. (Wirtschaft, 20.10.2017 - 22:21) weiterlesen...

Madrid will Katalonien-Krise beilegen - König findet deutliche Worte. Politiker der sozialdemokratischen PSOE und der liberalen Partei Ciudadanos nannten am Freitag Ende Januar als möglichen Wahltermin. Ministerpräsident Mariano Rajoy sagte, er habe bei der Wahl der für Katalonien geplanten Zwangsmaßnahmen eng mit diesen Parteien zusammengearbeitet. Am Samstag will der Ministerrat die Maßnahmen absegnen. In Barcelona ist eine Separatisten-Kundgebung geplant. MADRID/BARCELONA - Im Streit zwischen der Zentralregierung Spaniens und der nach Unabhängigkeit strebenden Region Katalonien zeichnet sich eine Neuwahl des Regionalparlaments in Barcelona ab. (Wirtschaft, 20.10.2017 - 21:12) weiterlesen...

König Felipe weist Trennungspläne Kataloniens als inakzeptabel zurück. hat die Bestrebungen der Region Katalonien zur Loslösung von Spanien als "inakzeptabel" bezeichnet. Den Konflikt werde Spanien aber mit Hilfe "seiner rechtmäßigen demokratischen Institutionen lösen", sagte der spanische Monarch am Freitagabend im nordspanischen Oviedo. Bei der Zeremonie zur Verleihung der renommierten Prinzessin-von-Asturien-Preise versicherte er, Katalonien sei ein Teil des Spaniens des 21. Jahrhunderts und werde es auch in Zukunft bleiben. OVIEDO - König Felipe VI. (Wirtschaft, 20.10.2017 - 20:32) weiterlesen...

Klimaschützer demonstrieren zu Jamaika-Gesprächen für Kohleausstieg. "Klima schützen, Kohle stoppen", forderten einige Demonstranten von Greenpeace, Oxfam und BUND am Freitag vor der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin, wo sich mehr als 50 Politiker trafen. BERLIN - Zum Start der ersten gemeinsamen Sondierungsrunde von Union, FDP und Grünen haben Klimaschützer einen Ausstieg aus der Stromgewinnung aus Kohle gefordert. (Boerse, 20.10.2017 - 18:14) weiterlesen...