EMBRAER-EMPRESA BRAS DE AERONAUTICA, BREMBRACNOR4

(Im 1. Absatz, 3. Satz wurde ein Wortfehler berichtigt.)

20.06.2017 - 16:36:28

WDH/LE BOURGET/ROUNDUP: Großaufträge für Boeing und Airbus

und Embraer .

Eine düstere Zukunft zeichnet Boeing für ganz große Flugzeuge wie den weltgrößten Passagierjet Airbus A380. Vor 20 Jahren habe auch Boeing gedacht, dass mehr große Jets gebraucht würden, räumte Tinseth ein. Doch das größte Modell der Amerikaner, der Jumbo-Jet 747-8, sei nur noch als Frachter gefragt. Der größte Bedarf entfalle bis 2036 mit voraussichtlich 72 Prozent auf Mittelstreckenjets mit einem Gang zwischen den Sitzen. Da unterscheiden sich Boeings Prognosen kaum von denen des europäischen Rivalen.

BOEING HOLT MEHR AUFTRÄGE HEREIN

Dass Airbus sein Flaggschiff jetzt mit riesigen abgeknickten Flügelenden ("Winglets") und 80 zusätzlichen Sitzplätzen für die Airlines wirtschaftlicher machen will, hält Tinseth für Augenwischerei. "Neue Winglets an ein Flugzeug zu montieren, das einfach zu groß ist, macht dieses Flugzeug kein bisschen kleiner", sagte der Boeing-Manager. Airbus ringt seit Jahren um neue Bestellungen für sein Flaggschiff und fährt die Produktion bereits kräftig zurück.

Bei Neubestellungen und Vorverträgen punktete am Dienstag vor allem Boeing. Oft ging es allerdings darum, dass Airlines bestehende Bestellungen von Boeing-Mittelstreckenjets auf die längste Version 737-MAX-10 umschrieben, die der Hersteller am Montag vorgestellt hatte. Insgesamt hoben Fluggesellschaften für mehr als 260 Maschinen die Hand. Airbus sammelte hingegen nur Bestellungen über 115 Stück ein.

ÜBERSCHALLJET SOLL 2023 IN DIENST GEHEN

Über 13 Jahre nach dem Aus für die Concorde rückt derweil eine mögliche Rückkehr des Überschallflugs im Passagierverkehr näher. Das junge US-Unternehmen Boom hat für seinen bis zu 55-sitzigen Überschalljet inzwischen 76 Bestellungen von fünf Fluggesellschaften eingesammelt, wie Gründer und Vorstandschef Blake Scholl sagte. Mit "Mach 2,2", also mehr als doppelter Schallgeschwindigkeit, soll der Flieger noch schneller unterwegs sein als die legendäre Concorde.

Erstkundin ist die britische Fluglinie Virgin Atlantic des Milliardärs Richard Branson. Weitere Auftraggeber will Scholl nach und nach vorstellen. Das erste Exemplar soll 2023 in den Linienverkehr starten. Der Erstflug der kleineren Testversion XB-1, genannt "Baby-Boom", soll im Spätjahr 2018 stattfinden. Der Listenpreis liegt bei 200 Millionen US-Dollar (179 Mio Euro) und damit etwas niedriger als bei den kleinsten Großraumjets von Airbus und Boeing.

@ dpa.de

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