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HANNOVER - Wer eine Schwäche für gigantische Maschinen hat, kommt auf der weltgrößten Landtechnikmesse Agritechnica auf seine Kosten.

13.11.2017 - 17:12:24

Digitalisierung auf dem Acker: fahrerlose Trecker und Roboterschwarm?. Wer dagegen bei dem Wort Landwirtschaft noch immer den gemütlichen Familienbetrieb mit seinem kleinen, alten Traktor vor Augen hat, erlebt in Hannover eine Überraschung: Die Landwirtschaft ist einer der Treiber bei der Digitalisierung und Vernetzung von Maschinen und Arbeitsabläufen - statt von Industrie 4.0 könnte man von Landwirtschaft 4.0 sprechen. Autonom fahrende Traktoren oder Mähdrescher sind keine Zukunftsmusik mehr, Sensoren und Kameras ergreifen Besitz von der Landwirtschaft.

warnt Navigationssysteme von Autos in Echtzeit vor Landmaschinen auf der Straße.

ROBOTER: Die Industrie kommt schon lange nicht mehr ohne Roboter aus, in der Landwirtschaft wird das Thema erst langsam spannend. So ist es denkbar, dass Spaziergänger vom Feldrand aus künftig Schwärme kleiner Roboter bei der Maisaussaat sehen können. Ein entsprechendes Projekt "Mars" unter anderem des Landtechnikherstellers Fendt sehe kleine, kooperierende Roboter vor, sagte Professor Arno Ruckelshausen von der Hochschule Osnabrück. Der Vorteil: Die Aussaat ist auch bei Nacht möglich, die rund 40 Kilogramm leichten Maschinen belasten zudem den Boden nicht.

ELEKTRIFIZIERUNG: In der Autobranche geht künftig nichts mehr ohne E-Autos, in der Landwirtschaft ist das etwas komplizierter. Zwar zeigt die Agritechnica die eine oder andere elektrische Maschine oder auch einen E-Traktor. Conti-Vorstand Duensing erklärte aber, bei Hochleistungstraktoren sei die Elektrifizierung "nicht so richtig vorstellbar". Anders sei das bei bislang hydraulischen Maschinen, sagte Bernard Krone, geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Landmaschinen- und Trailerherstellers. Da sei Elektrifizierung denkbar.

NETZAUSBAU: Das Problem: ohne entsprechende Netzanbindung wird es schwer. Und Landmaschinen sind nun mal da unterwegs, wo die Versorgung mit schnellem Internet bislang noch hinterher hinkt. Der Fokus beim Glasfaserausbau oder auch bei der Versorgung mit dem Mobilfunkstandard LTE müsse sich auf das ganze Land richten, betonte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD).

@ dpa.de

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