Produktion, Absatz

HAMBURG - In einem offenen Brief haben Hamburger Einzelhändler Entschädigung für ihre Umsatzeinbußen während des G20-Gipfels gefordert.

10.07.2017 - 19:35:24

G20: Einzelhandel fordert Entschädigung für Umsatzeinbußen während des Gipfels. In einem Schreiben an Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), der dem Sender NDR 90,3 vorliegt, verlangen sie demnach einen Ausgleich. Allein die Geschäfte in der Innenstadt hätten während des Gipfels Umsatzeinbußen in Höhe von rund 18 Millionen Euro gehabt. In diesen Kosten noch nicht mit eingerechnet seien die Schutzmaßnahmen. Viele Geschäfte hatten ihre Fassaden mit massiven Holzbrettern vernagelt und Sicherheitspersonal vor dem Eingang postiert.

Für die entgangenen Einnahmen fordern die Händler zwei zusätzliche verkaufsoffene Sonntage im Dezember. Die Furcht vor Krawallen hätten die Kunden davon abgehalten, in die Innenstadt zu fahren. Einige Geschäfte konnten nicht öffnen, weil ihre Mitarbeiter zu viel Angst hatten, zur Arbeit zu fahren. Den Brief unterschrieben haben Citymanagerin Brigitte Engler, der Handelsverband Nord und der Verband der Mittel- und Großbetriebe.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Netflix boomt weiter - Nutzerwachstum übertrifft Erwartungen. Die Mitgliederzahl stieg in den drei Monaten bis Ende September um 5,3 Millionen auf gut 109 Millionen, wie das Unternehmen am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem überraschend starken Zuwachs von 49 Prozent. LOS GATOS - Der Online-Videodienst Netflix hat sein rasantes Wachstum im dritten Quartal dank Serienhits wie "Narcos" fortgesetzt. (Boerse, 16.10.2017 - 23:18) weiterlesen...

Sartorius senkt Jahresprognosen - Aktienkurs unter Druck. Der Umsatz werde 2017 wechselkursbereinigt um 9 Prozent zum Vorjahr steigen, teilte das Unternehmen am späten Montagabend mit. Zuvor hatte Sartorius hier 12 bis 16 Prozent angepeilt. Die Ebitda-Marge soll sich mit rund 25 Prozent nun nur noch auf Vorjahresniveau bewegen (ursprünglich: etwas über 0,5 Prozentpunkte). GÖTTINGEN - Der Pharma- und Laborausrüster Sartorius rechnet nicht mehr mit der Erreichung seiner ursprünglichen Jahresziele. (Boerse, 16.10.2017 - 21:58) weiterlesen...

Sartorius senkt Jahresprognosen. Der Umsatz werde 2017 wechselkursbereinigt um 9 Prozent zum Vorjahr steigen, teilte das Unternehmen am späten Montagabend mit. Zuvor hatte Sartorius hier 12 bis 16 Prozent angepeilt. Die Ebitda-Marge soll sich mit rund 25 Prozent nun nur noch auf Vorjahresniveau bewegen (ursprünglich: etwas über 0,5 Prozentpunkte). GÖTTINGEN - Der Pharma- und Laborausrüster Sartorius rechnet nicht mehr mit der Erreichung seiner ursprünglichen Jahresziele. (Boerse, 16.10.2017 - 21:52) weiterlesen...

Forscher entdecken Sicherheitslücken in WLAN-Verschlüsslung WPA2. Mit der "KRACK" getauften Attacke können demnach Angreifer die WPA2-Verschlüsselung aufbrechen, belauschen und manipulieren, berichtete der belgische Sicherheitsforscher Mathy Vanhoef. Das Computer Emergency Response Team (CERT) der USA warnte einem Bericht von "ArsTechnica" zufolge bereits vor den Folgen der entdeckten Lücken. LÖWEN - Sicherheitsforscher der Katholischen Universität Löwen haben gravierende Sicherheitslücken in dem Verschlüsselungsprotokoll WPA2 entdeckt, mit dem WLAN-Hotspots abgesichert werden. (Boerse, 16.10.2017 - 19:26) weiterlesen...

Daimler-Rückruf von mehr als einer Million Autos wegen Kabelproblemen. Darunter seien 400 000 Fahrzeuge verschiedener Baureihen in Großbritannien und mehrere Hunderttausend in Deutschland, sagte ein Daimler-Sprecher am Montag in Stuttgart. Bei einigen Dutzend Autos war der Airbag scheinbar grundlos ausgelöst worden. Dies lag an einer Fehlerkette, die mit defekten Kabeln zusammenhing: Eine statische Aufladung durch Lenkbewegungen konnte im Fall eines Kabelbruchs nicht richtig abgeleitet werden. Als Ergebnis wurde fälschlicherweise der Airbag ausgelöst. STUTTGART - Wegen defekter Kabel an der Lenksäule will Daimler weltweit mehr als eine Million Autos in die Werkstätten zurückrufen. (Boerse, 16.10.2017 - 18:25) weiterlesen...

Deutsche Bank hält an spanischem Privatkundengeschäft fest. Das teilte das Institut am Montag in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur Bloomberg mit. Zuvor hatte die spanische Zeitung "Expansion" berichtet, die Bank habe bei ihren Verkaufsbemühungen nicht den angestrebten Preis erzielen können. FRANKFURT - Die Deutsche Bank will sich nicht von ihrem spanischen Privatkundengeschäft trennen. (Boerse, 16.10.2017 - 18:03) weiterlesen...