DEUTSCHE BANK AG, DE0005140008

FRANKFURT - "Frankfurt hat erst vor kurzem erkannt, dass Start-ups sexy sind." Das ist Peter Barkows Meinung, wenn man ihn fragt, warum denn so viele Fintechs in Berlin sitzen anstatt in der Finanzmetropole Frankfurt.

12.06.2017 - 14:01:24

HINTERGRUND: 'Start-ups sind sexy' - Bankenstadt Frankfurt holt bei Fintechs auf. Doch langsam holt die Stadt am Main gegenüber der Stadt an der Spree auf. "Frankfurt investiert sehr viel, nicht nur staatlich, sondern vor allem auch privat", sagt Remigiusz Smolinski, Innovationsexperte bei der Commerzbank -Tochter Comdirect.

ist gleich mehrfach aktiv: mit einer Beteiligung am TechQuartier und mit ihrem eigenen FinTech Hub. Dort kommen Gründer mit anderen Gründern und Investoren in Kontakt. Die vier Start-ups, die bereits eingezogen sind, wohnen mietfrei. "Sie müssen sich um nichts kümmern und können das Geld eins zu eins in die Produktentwicklung stecken", erklärt Hub-Manager Oliver Mahr. Im Gegenzug erhofft sich die Deutsche Börse den ein oder anderen Gedankenanstoß für ihr eigenes Geschäft.

Die Frankfurter Charmeoffensive zeigt Wirkung: WebID Solutions, ein Start-up für Online-Identifikation, will im Herbst seinen Hauptsitz von Berlin nach Frankfurt ins TechQuartier verlagern. Gründer Frank Stefan Jorga findet: "Frankfurt am Main ist und bleibt die deutsche Finanzhauptstadt."

Doch trotz aller Mühen ist Berlin weiterhin die Nummer eins der deutschen Start-up-Szene. Ein Faktum, das sich nach Ansicht des Comdirect-Experten Smolinski so schnell nicht ändern wird: "Ich gehe davon aus, dass man in Frankfurt durchaus eine gewisse Dynamik erzeugen kann. Doch dass Frankfurt Berlin kurzfristig überholt, selbst im Fintech-Bereich, halte ich für eher unwahrscheinlich." Denn, so Smolinski: "Frische Ideen gehen eher nach Berlin."/hoskate/das/DP/das

Von Eva Katernberg, dpa-AFX

@ dpa.de

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