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FRANKFURT (dpa-AFX)

24.04.2017 - 07:42:24

dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Dax feiert Etappensieg von Macron

rund zwei Stunden vor dem Auftakt 1,59 Prozent höher auf 12 240 Punkte. Das rund zwei Jahre alte Rekordhoch bei 12 390 Punkten rückt damit zumindest vorerst wieder näher. Devisenstratege Sebastien Galy von der Deutschen Bank bezeichnete den Stimmenvorsprung von Macron als "perfektes Szenario" für die Märkte. Dem wirtschaftsfreundlichen Politiker werden bei der entscheidenden Wahl in zwei Wochen gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen nun sehr gute Chancen eingeräumt.

USA: - LEICHTER - Vor der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen haben sich die Anleger an der Wall Street zurückgehalten. Erneut durchwachsene US-Konjunkturdaten und Geschäftsberichte von Unternehmen gaben den Aktienkursen am Freitag ebenso wenig eine Richtung vor wie ein Bericht, wonach US-Präsident Donald Trump kommende Woche seine Pläne für massive Steuersenkungen vorlegen will. Am Vortag hatte eine ähnliche Meldung die Kurse noch etwas angetrieben.

ASIEN: - JAPAN REAGIERT POSITIV, VERLUSTE IN CHINA - Der schwächere Yen in Reaktion auf das Ergebnis des ersten Wahldurchgangs in Frankreich gab dem Nikkei am Morgen kräftig Auftrieb. Die japanische Währung galt im Vorfeld bei den Anlegern als sicherer Hafen. Nach dem erwartungsgemäßen Ausgang sei hier etwas Risiko wieder ausgepreist worden, hieß es. An Chinas Börsen ging es dagegen weiter deutlich abwärts. Hier droht dem Finanzsektor angesichts der gestärkten Konjunktur wieder eine schärfere Regulierung.

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DAX 12.048.57 0.18%

XDAX 12.079.29 0.36%

EuroSTOXX 50 3.440.27 0.01%

Stoxx50 3.115.47 0.10%

DJIA 20.547.76 -0.15%

S&P 500 2.348.69 -0.30%

NASDAQ 100 5.442.05 -0.03%

Nikkei 225 18.862,11 1.30% (7:05 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN: - DEFENSIVE NICHT GEFRAGT - Nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich dürften Risiko wieder gesucht sein, was den Bund-Future unter deutlichen Abgabedruck bringen dürfte, heißt es bei der National-Bank. Ansonsten sei nur noch der Ifo-Geschäftsklimaindex zu beachten, der einmal mehr auf die robuste Verfassung der deutschen Wirtschaft hinweisen dürfte. Für den weiteren Wochenverlauf stünden die geplanten Steuerreformen in den USA im Fokus.

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Bund-Future 162.50 -0.34%

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DEVISEN: - KURZ AUF HOCH SEIT NOVEMBER - Der Euro hat den Ausgang der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen mit einem Sprung über 1,09 US-Dollar auf das höchste Niveau seit vergangenen November quittiert. In der Spitze wertete er damit fast 6,5 Prozent auf. "Vive l'euro! - das Ergebnis der ersten Wahlrunde dürfte die Ängste, die mit der Präsidentschaftswahl verbunden waren, ganz erheblich zerstreuen", hieß es bei den Devisenexperten der Commerzbank.

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(Alle Kurse 7:15 Uhr)

Euro/USD 1.0861 1.26%

USD/Yen 110.09 1.00%

Euro/Yen 119.57 2.21%

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ROHÖL - FESTER - Die Ölpreise haben am Montag von einem schwächeren amerikanischen Dollar profitiert. Der Dollar gab nach der Pariser Wahl deutlich nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 52,24 US-Dollar. Das waren 28 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai stieg um 24 Cent auf 49,86 Dollar.

@ dpa.de

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