LUFTHANSA AG, DE0008232125

FRANKFURT - Die Lufthansa hat einen neuen Aufsichtsratschef.

25.09.2017 - 16:07:24

Kley übernimmt Vorsitz im Lufthansa-Aufsichtsrat - Mayrhuber geht. Der bisherige Chefkontrolleur Wolfgang Mayrhuber habe sein Mandat mit sofortiger Wirkung niedergelegt, teilte die Lufthansa am Montag mit. Das Gremium habe daraufhin den früheren Finanzvorstand Karl-Ludwig Kley zum Nachfolger gewählt. Der 66-jährige Kley ist promovierter Jurist und sitzt seit 2013 im Aufsichtsrat. Von 1998 bis 2006 hatte er im Vorstand das Lufthansa-Finanzressort geführt. Von 2007 bis 2016 leitete der Manager den Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA .

Der frühere Lufthansa-Vorstandschef Mayrhuber war 2013 an die Spitze des Aufsichtsrats gewechselt, nachdem er von 2003 bis 2010 die Geschäfte des Konzerns geführt hatte. Eigentlich sollte der 70-Jährige diese Funktion bis zur Hauptversammlung 2018 ausüben. Die "Wirtschaftswoche" hatte schon im Juni berichtet, dass er früher gehen könnte. Mayrhuber erklärte seine Entscheidung nun damit, dass er eine kontinuierliche Entwicklung ermöglichen wolle. Sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied soll Miriam Elizabeth Sapiro übernehmen. Die US-Amerikanerin ist Partnerin bei der Kommunikationsberatung Finsbury.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Air Berlin: Bund fordert Lufthansa-Engagement in Transfergesellschaft. "Die Lufthansa und andere Interessierte, die gute Stücke von Air Berlin übernehmen, müssen bei der Qualifizierung und Vermittlung der Air-Berlin-Beschäftigten in einer Transfergesellschaft Verantwortung übernehmen", sagte Katarina Barley (SPD) in ihrer Funktion als kommissarische Arbeitsministerin am Donnerstag. BERLIN - Die Bundesregierung hat die Lufthansa aufgefordert, sich bei der geplanten Transfergesellschaft für Air Berlin zu engagieren. (Boerse, 19.10.2017 - 12:41) weiterlesen...

WDH/Maas: 'Lufthansa soll Air-Berlin-Tickets akzeptieren' (Im 2. Absatz wurde ein Wort ausgetauscht: "übernimmt") (Boerse, 19.10.2017 - 08:59) weiterlesen...

Maas: 'Lufthansa soll Air-Berlin-Tickets akzeptieren'. "Es sollte im eigenen Interesse der Lufthansa liegen, sich jetzt möglichst kulant gegenüber den Kunden zu zeigen, und Air-Berlin-Tickets auf den von ihr übernommenen Strecken zu akzeptieren", sagte Maas den Zeitungen der "Funke Mediengruppe" (Donnerstag). Dies wäre ein wichtiges Signal, um Kundenvertrauen nicht zu verlieren. Ähnlich äußerte sich der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller: "Viele tausend Air-Berlin-Kunden werden von ihrem Geld nichts mehr wiedersehen. BERLIN - Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat die Lufthansa nach dem Erwerb großer Teile von Air Berlin zu Kulanz aufgefordert. (Boerse, 19.10.2017 - 05:00) weiterlesen...

Air-Berlin-Pilot nach 'Ehrenrunde' vom Dienst suspendiert. Die Besatzung sei derzeit nicht im Flugdienst, teilte Air Berlin am Mittwoch mit. Dies sei ein "normaler Prozess" bei der Untersuchung derartiger Vorfälle. Zuvor hatte die ZDF-Sendung "Frontal 21" (Dienstagabend) darüber berichtet. DÜSSELDORF - Nach dem aufsehenerregenden Flugmanöver der letzten Air-Berlin-Maschine aus den USA nach Düsseldorf ist der Pilot des Flugzeugs suspendiert worden. (Boerse, 18.10.2017 - 16:03) weiterlesen...

Nach Air-Berlin-Pleite: Eurowings peilte keine höheren Preise an. "Ich wäre schon zufrieden, wenn die Preise nicht weiter sinken würden", sagte Eurowings-Geschäftsführer Oliver Wagner am Mittwoch am Flughafen Stuttgart. Angesichts starker Konkurrenz seien die Ticketpreise in der Branche in vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Wagner trat nun Befürchtungen entgegen, Eurowings könnte nach dem Wegfall von Air Berlin eine zu starke Marktposition bekommen. Er gehe von stabilen Preisen aus, dies gelte auch für Inlandsverbindungen. Hier sei etwa die Konkurrenz der Bahn sehr hart. STUTTGART - Nach der Pleite von Air Berlin beteuert die Lufthansa -Billigtochter Eurowings, nicht an der Preisschraube drehen zu wollen. (Boerse, 18.10.2017 - 13:43) weiterlesen...

Trotz Air-Berlin-Übernahme: Eurowings erwartet stabile Ticketpreise. "Wir planen keine Preiserhöhung auf breiter Front", sagte Eurowings-Chef Thorsten Dirks am Dienstag in Düsseldorf. "Wir werden aufgrund der Situation die Marktmechanismen nicht kippen." Passagiere, die Plätze in weitgehend ausgebuchten Maschinen kaufen wollten, müssten indes wie bisher auch mit höheren Preisen rechnen. Weiter sinkende Flugpreise seien aber auch unwahrscheinlich, sagte Dirks. Es gehe darum, mit den Preisen ein "nachhaltiges Geschäft" zu ermöglichen. DÜSSELDORF - Die Lufthansa -Billigtochter Eurowings rechnet trotz der Übernahme von weiten Teilen der insolventen Air Berlin nicht mit höheren Ticketpreisen. (Boerse, 17.10.2017 - 16:02) weiterlesen...