Öl, Gas

FRANKFURT - Die beiden größten Ölförderländer der Welt, Saudi-Arabien und Russland, können sich eine Verlängerung der aktuellen Rohöl-Fördergrenze vorstellen.

08.05.2017 - 11:33:25

Saudi-Arabien und Russland für Verlängerung der Öl-Fördergrenze. Dies geht aus Äußerungen und Stellungnahmen vom Montag hervor. Möglicherweise könnte die seit Anfang 2017 geltende Förderbegrenzung sogar über das Jahr 2017 hinaus verlängert werden. Die Ölpreise reagierten mit leichten Kursgewinnen auf die Aussagen.

Am Montagmorgen hatte Saudi-Arabiens Ölminister Khalid Al-Falih in Kuala Lumpur gesagt, er sei zuversichtlich, dass die jetzige Vereinbarung in die zweite Jahreshälfte verlängert werde, "möglicherweise darüber hinaus". Wenige Stunden später ließ sich Russlands Energieminister Alexander Nowak in einer E-Mail zitieren, man diskutiere gegenwärtig mehrere Szenarien und glaube, eine Verlängerung "für eine längere Zeit" werde helfen, ein Marktgleichgewicht schneller zu erreichen.

Das Ölkartell Opec, dessen mächtigstes Mitglied Saudi-Arabien ist, trifft sich am 25. Mai, um über das Thema zu beraten. Es wird allgemein mit einer Verlängerung der Förderbegrenzung gerechnet, die die Opec zusammen mit anderen großen Produzenten, darunter Russland, im November 2016 vereinbart hatte. Bislang haben sich die Länder an die Vereinbarung weitgehend gehalten, allerdings ohne ihre Ziele nachhaltig zu erreichen. Diese waren zum einen höhere Ölpreise, zum anderen eine Verringerung der weltweit hohen Rohölbestände. Als ein Grund für das Scheitern gilt die flexible Fördertechnik der US-amerikanischen Schieferölindustrie.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Ölpreise gleichen Verluste wieder aus. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am späten Nachmittag 57,57 US-Dollar. Das waren 34 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 16 Cent auf 51,45 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben am Freitag zwischenzeitliche Verluste wieder ausgeglichen und sind etwas gestiegen. (Boerse, 20.10.2017 - 17:54) weiterlesen...

Ölpreise drehen ins Minus. Nachdem sie am Morgen noch zulegen konnten, waren die Notierungen im Vormittagshandel in die Verlustzone gerutscht und es kam wie bereits am Vortag zu Gewinnmitnahmen. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete gegen Mittag 56,93 US-Dollar. Das sind 30 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 41 Cent auf 50,88 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Freitag gefallen. (Boerse, 20.10.2017 - 13:10) weiterlesen...

Ölpreise steigen leicht. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am Morgen 57,37 US-Dollar. Das sind 14 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 19 Cent auf 51,48 Dollar. FRANKFURT/SINGAPUR - Die Ölpreise sind am Freitag leicht gestiegen. (Boerse, 20.10.2017 - 07:59) weiterlesen...

EU-Gipfel fordert USA zu Vertragstreue bei Iran-Atomabkommen auf. Beim EU-Gipfel in Brüssel stellten sie sich am Donnerstagabend geschlossen hinter eine Anfang der Woche von den Außenministern beschlossene Erklärung. BRÜSSEL - Die Staats- und Regierungschefs der EU warnen die USA vor einem Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran. (Wirtschaft, 19.10.2017 - 22:10) weiterlesen...

Gabriel: Trumps Außenpolitik ist 'Erfüllung der Wahlkampfpropaganda'. Vorrangiges Ziel von Trump sei es, "das zu zerstören, was unter seinem Vorgänger Obama mühevoll aufgebaut wurde: erst die Gesundheitsreform, dann das internationale Klimaabkommen und nun das Atomabkommen mit Iran", sagte der SPD-Politiker dem "Handelsblatt" (Freitag). BERLIN - Außenminister Sigmar Gabriel hat die Politik von US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert. (Wirtschaft, 19.10.2017 - 20:30) weiterlesen...

Ölpreise gesunken. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am Abend 57,27 US-Dollar. Das waren 89 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November fiel um 65 Cent auf 51,39 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Donnerstag trotz solider Wachstumsdaten aus China unter Druck geraten. (Boerse, 19.10.2017 - 18:51) weiterlesen...