FRAPORT AG, DE0005773303

FRANKFURT - Am Frankfurter Flughafen schwelt der Streit mit dem Hauptkunden Lufthansa den schnelleren Ausbau ihres dritten Passagier-Terminals.

23.05.2017 - 12:42:25

Billigflug-Streit zwischen Fraport und Lufthansa schwelt weiter. Dort könnte schnell Platz für zusätzliche Fluggäste der Billigflieger entstehen. Die Lufthansa drohte mit der Verlagerung von Flügen an andere Flughäfen.

mit Rabatten nach Frankfurt zu locken, kritisierte Spohr erneut. Der zusätzliche Flugverkehr sorge zu Stoßzeiten für eine schlechtere Pünktlichkeitsquote, was die Drehkreuzfunktion von Frankfurt gefährde. Die Lufthansa müsse Wachstum zu anderen Drehkreuzen umsteuern. "Dabei werden wir natürlich trotzdem hier keine Slots aufgeben", sagte Spohr. Er gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass man gemeinsam mit Fraport ein integriertes Geschäftsmodell erfolgreich entwickeln werde, meinte Spohr.

Fraport-Chef Schulte verteidigte die Öffnung des größten deutschen Flughafens für Billigflieger mittels der auf drei Jahre beschränkten Gebührenrabatte. Ein Flughafen wie Frankfurt könne nicht dauerhaft ignorieren, wenn das Billigsegment inzwischen über 40 Prozent des europäischen Flugverkehrs ausmache. Mit dem Hauptkunden Lufthansa wolle man aber gemeinsam Wachstumspotenziale und damit neue Erlösquellen erschließen. In den nächsten Wochen werde man erste Vereinbarungen zur digitalen Zusammenarbeit unterzeichnen.

@ dpa.de

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