SALZGITTER AG, DE0006202005

ESSEN - Bei einer Neuordnung der internationalen Stahlindustrie könnten nach Einschätzung von Experten auch deutsche Arbeitsplätze in Gefahr geraten.

29.04.2017 - 11:32:24

Forscher: Bei Stahl-Neuordnung auch deutsche Jobs in Gefahr. Vor dem Hintergrund erheblicher weltweiter Überkapazitäten sei es derzeit jedoch schwierig vorherzusagen, wo es zu Anpassungen kommen werde, sagte der Stahlexperte des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), Roland Döhrn, der Deutschen Presse-Agentur.

mit dem Konkurrenten Tata durchaus auch deutsche Standorte in Gefahr geraten, obwohl Tata in Großbritannien deutlich unrentablere Anlagen habe.

Aber auch ohne das Problem der Überkapazitäten kämen auf die Branche schwierige Zeiten zu, so Döhrn. Protektionistische Tendenzen könnten etwa zu einer Verlagerung von Produktionsstandorten großer Abnehmerbranchen wie etwa der Automobilindustrie führen. Hinzu kämen Rückgänge bei den Investitionen in klassische Anlagen und technische Neuerungen wie etwa der Trend zur Elektromobilität.

Vor dem Hintergrund anhaltender Probleme hatte der deutsche Branchenprimus Thyssenkrupp zuletzt ein massives Sparprogramm angekündigt, das Kürzungen von rund 500 Millionen Euro vorsieht. Derzeit ist noch unklar, wie viele Arbeitsplätze betroffen sein könnten. Daneben verhandelt das Unternehmen bereits sei Monaten mit dem Konkurrenten Tata über eine mögliche Fusion im Stahlbereich. Mit einer für Mittwoch (3.5.) geplanten Großkundgebung wollen die Beschäftigten der europäischen Stahlsparte gegen die befürchteten Einschnitte protestieren.

@ dpa.de

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