Produktion, Absatz

DUISBURG - Nach dem Bürgerentscheid gegen den geplanten Bau des größten deutschen Designer-Outlets in Duisburg hat der spanische Outlet-Center-Betreiber Neinver einen Stopp des Projekts angekündigt.

25.09.2017 - 12:17:27

Investor stoppt Planungen für Duisburger Outlet-Center. "Wir respektieren das Votum der Wähler", hieß es in einer am Montag verbreiteten Stellungnahme. Damit sei nun davon auszugehen, dass die Outlet-Entwicklung an anderen Standorten in der Region nun "umso intensiver" vorangetrieben werde, so der Investor.

«Wir respektieren das Votum der Wähler», hieß es in einer Stellungnahme. Damit sei nun davon auszugehen, dass die Outlet-Entwicklung an anderen Standorten in der Region nun «umso intensiver» vorangetrieben werde, so der Investor.

Bei dem Bürgerentscheid hatte am Sonntag eine knappe Mehrheit der Wähler für den Stopp des riesigen Einzelhandelprojekts gestimmt. 51,09 Prozent votierten dafür, dass der Grundsatzbeschluss des Rates der Stadt zur Realisierung des Projekts aufgehoben werden soll und die Einleitung von Bauleitplanverfahren unterbleibt. Das Lager der Befürworter unterlag mit 48,91 Prozent.

Das DOC mit zahlreichen Modegeschäften sollte auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in der Nähe der Innenstadt entstehen. Den Plänen nach sollte es das größte Outlet-Center in Deutschland mit rund 30 000 Quadratmetern Verkaufsfläche werden.

Auf dem Gelände fand 2010 die Loveparade statt. In einem Gedränge starben damals 21 junge Menschen, mehr als 650 wurden verletzt. Die Gegner hatten durch das Center für die Innenstadt hohe Umsatzeinbußen bei Einzelhandel und Gastronomie und in der Folge Leerstand und Verödung befürchtet.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH/ROUNDUP 2: Bürger in Norditalien stimmen für mehr Autonomie (Im dritten Absatz wird klargestellt, dass in er Lombardei noch nicht vollständig ausgezählt wurde. (Wirtschaft, 23.10.2017 - 08:51) weiterlesen...

Bürger in Norditalien stimmen für mehr Autonomie (Wirtschaft, 23.10.2017 - 05:54) weiterlesen...

'Welt': Union warnt Jamaika-Partner vor horrenden Kosten. "Allein die bereits bezifferbaren Forderungen betragen in Summe weit über 100 Milliarden Euro", rechnen Fachleute der Partei in einem Papier vor, über das die "Welt" (Montag) berichtet. Im Vergleich dazu betrage "der vorhandene Spielraum im Bundeshaushalt der 19. Wahlperiode insgesamt etwa 30 Milliarden Euro über vier Jahre". Die Einhaltung der Schwarzen Null des Haushaltes, aber auch der verfassungsrechtlichen Schuldenregel erfordere eine klare Priorisierung der zu beschließenden Maßnahmen. BERLIN - Die Christdemokraten fürchten einem Medienbericht zufolge, dass sich eine Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen als Gefahr für den ausgeglichenen Bundeshaushalt erweisen könnte. (Wirtschaft, 23.10.2017 - 05:53) weiterlesen...

Medientage-Chef: Rundfunkbeitrag auch für private Anbieter öffnen. "Ein Teil der jährlichen Einnahmen könnte ja ausgeschrieben werden, zum Beispiel für die Produktion eines politischen Magazins. Darauf könnten sich dann private ebenso wie öffentlich-rechtliche Medien bewerben", sagte Schneider der Deutschen Presse-Agentur. Schließlich seien auch private TV-Sender dem Gemeinwohl verpflichtet, und viele junge Menschen schauten klassisches Fernsehen bei den Privaten. MÜNCHEN - Der Gastgeber der Medientage München, Siegfried Schneider, hat eine Reform des Rundfunkbeitrags zugunsten privater Anbieter vorgeschlagen. (Boerse, 23.10.2017 - 05:50) weiterlesen...

EU-Sozialminister beraten Maßnahmen gegen Sozialdumping. Auf dem Tisch liegt die Reform der sogenannten Entsenderichtlinie von 1996, die den Einsatz von Beschäftigten über Grenzen hinweg in anderen EU-Ländern regelt. Diese EU-Ausländer sollen künftig grundsätzlich genauso entlohnt werden wie einheimische Arbeitnehmer. Zudem sollen Entsendungen nur noch befristet möglich sein. Die Frist und andere Details waren zuletzt noch umstritten. LUXEMBURG - Die EU-Sozialminister wollen am Montag in Luxemburg Maßnahmen gegen Lohn- und Sozialdumping beschließen. (Wirtschaft, 23.10.2017 - 05:47) weiterlesen...

Steuerzahlerbund: Neuer Bundestag soll Diäten-Automatismus abschaffen BERLIN - Der Bund der Steuerzahler (BdSt) hat den neugewählten Bundestag aufgefordert, transparenter mit den Abgeordnetendiäten umzugehen. (Wirtschaft, 23.10.2017 - 05:21) weiterlesen...