VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

DÜSSELDORF - Niedersachsens Ministerpräsident und VW -Aufsichtsrat Stephan Weil hält Managergehälter für zu hoch.

16.02.2017 - 19:46:25

Ministerpräsident Weil hält Managergehälter für zu hoch. Er halte eine Begrenzung für notwendig, sagte der SPD-Regierungschef dem "Handelsblatt". "In den vergangenen 15 Jahren sind diese bei den großen Unternehmen in Deutschland nachweislich weit überproportional gestiegen." Weil sehe sich mit dem designierten SPD-Kanzlerkanidaten Martin Schulz auf einer Linie, auch wenn er selbst eher eine Selbstregulierung bevorzuge, berichtete das Blatt. Schulz hatte eine gesetzliche Deckelung favorisiert.

ist wegen des Dieselskandals in eine tiefe Krise gestürzt. Bereits zuvor war der Autobauer in den vergangenen Jahren wegen hoher Vergütungen etwa für den früheren Vorstandschef Martin Winterkorn in die Kritik geraten. Winterkorn war zuletzt in die Schlagzeilen gekommen, weil er eine Rente von knapp 3100 Euro pro Tag bekommen soll. Weil sagte, die Rente von Winterkorn bekomme er den Bürgen gar nicht erklärt.

Der Volkswagen-Aufsichtsrat will nun reagieren und das Vergütungssystem der Top-Manager reformieren. Der Chef des Vorstands soll künftig höchstens zehn Millionen Euro Gehalt erhalten. Darüber soll der Aufsichtsrat in einer Sitzung am 24. Februar beraten, wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Konzern erfahren hatte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

IG Metall: SPD-Pläne zu Managergehältern ändern in der Praxis wenig. "Das ist symbolisch wichtig, wird aber in der Praxis wenig ändern", sagte der IG-Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Die Unternehmen werden weiter so viel bezahlen wie bislang. Es wird nur teurer für sie, weil sie die Ausgaben nicht mehr von der Steuer absetzen können." Die SPD will nach ihren am Mittwoch präsentierten Plänen den Steuerbonus bei hohen Managergehältern per Gesetz begrenzen. BERLIN - Die IG Metall hält die SPD-Pläne zur Begrenzung von Managergehältern für ungeeignet. (Boerse, 26.02.2017 - 14:20) weiterlesen...

Althusmann: Deckelung der VW-Vorstandsbezüge 'voller Widersprüche'. Der VW-Vorstandschef werde künftig womöglich das 200-Fache der Bezahlung eines durchschnittlichen Arbeitnehmers bei Volkswagen erhalten. HANNOVER - Niedersachsens CDU-Landeschef Bernd Althusmann hat nach der beschlossenen Deckelung der Bezüge der VW ist voller Widersprüche und löst kein einziges Problem." Es sei unerklärlich, wieso Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) für den Plan gestimmt habe. (Boerse, 24.02.2017 - 20:13) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: VW macht wieder Milliardengewinne - Top-Gehälter werden begrenzt WOLFSBURG - Bei Volkswagen die theoretisch mögliche Maximalvergütung gegenüber dem alten System um zu 40 Prozent. (Boerse, 24.02.2017 - 19:59) weiterlesen...

KORREKTUR/GESAMT-ROUNDUP: VW macht wieder Milliardengewinne - Managerboni-Deckel. Richtig heißen muss es "Milliardengewinne" rpt. (Korrigiert wird die Überschrift. (Boerse, 24.02.2017 - 19:53) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: VW macht wieder Millionengewinne - Top-Gehälter werden begrenzt WOLFSBURG - Bei Volkswagen die theoretisch mögliche Maximalvergütung gegenüber dem alten System um zu 40 Prozent. (Boerse, 24.02.2017 - 19:49) weiterlesen...

Ministerpräsident Weil: Gehaltsobergrenze bei VW wichtiger Schritt. Die neue Vergütungshöhe sei deutlich reduziert worden, gleichzeitig sollten die Ziele für die variable Vergütung anspruchsvoller werden, erklärte der SPD-Politiker, der auch Mitglied des Volkswagen-Aufsichtsrats ist, am Freitag. "Insgesamt wird das neue Vergütungssystem einen Beitrag dafür leisten, Volkswagen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen." Zuvor hatte der Aufsichtsrat eine Reform des Vergütungssystems beschlossen. HANNOVER - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat die beschlossene Obergrenze bei den Gehältern der Top-Manager von Volkswagen als wichtigen Schritt bezeichnet. (Boerse, 24.02.2017 - 19:43) weiterlesen...