Produktion, Absatz

DÜSSELDORF / MÜNCHEN - Frei abrufbare Videoangebote außerhalb des klassischen Fernsehens haben sich laut einer Studie der Beratungsfirma Deloitte bereits einen Massenmarkt erobert.

23.05.2017 - 02:30:23

Studie: Trend zu nicht-linearen Medien 'gefestigt und unumkehrbar'. Demnach greift rund ein Drittel der jungen Zielgruppe bis 24 Jahren vermehrt auf Abrufinhalte zurück. Unter den 25 bis 34-Jährigen sind es noch 20 Prozent, bei älteren Menschen fällt die Nutzung jedoch deutlich ab. Die Zahl der Abos hat sich demnach innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. "TV und Video werden in deutschen Haushalten immer vielfältiger konsumiert", sagte Klaus Böhm von Deloitte.

Ab 35 Jahre steht bei den Nutzern dagegen dass klassische lineare TV-Programm im Mittelpunkt. Altersübergreifend ist der Anteil derjenigen, die überwiegend nicht-linear Bewegbilder konsumieren, in den vergangenen beiden Jahren in Deutschland um drei Prozentpunkte auf 13 Prozent gestiegen. Die Entwicklung sei eher "moderat-beständig als disruptiv", hieß es. Das lineare Fernsehen werde seine Position einstweilen zwar behaupten können. Der Trend zu nicht-linearen Angeboten scheine jedoch "gefestigt und unumkehrbar".

Der Untersuchung zufolge sehen inzwischen über ein Drittel der Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren mehr Abrufinhalte als konventionelle Angebote, vor zwei Jahren war es noch ein Fünftel. Bei den jungen Leuten unter 35 Jahren gehört demnach Video-on-Demand mit 80 Prozent Abdeckung zum "Mainstream". Deloitte zufolge wird der Markt deutlich von Netflix und Amazon dominiert, beide zusammen kommen demnach auf einen Marktanteil von 62 Prozent.

@ dpa.de

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