Internet, Software

DÜSSELDORF - Die Innenminister in Deutschland sorgen sich um die Risiken, die von internetfähigen, aber ungesicherten Kühlschränken, Waschmaschinen, Puppen und anderen vernetzten Gegenständen ausgehen.

23.05.2017 - 08:33:25

Innenminister wollen 'Internet der Dinge' absichern. Die Gefahr soll mit Sicherheitszertifikaten und einer Herstellerhaftung begegnet werden, berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). "Es ist bislang erkennbar, dass bei der Entwicklung von Internet-der-Dinge-Geräten nicht ausreichend auf IT-Sicherheit geachtet wird", heißt es in einem Beschlusspapier für die nächste Innenministerkonferenz (IMK), das der Zeitung vorliegt.

"Schlecht entwickelte, unsicher konfigurierte und kaum gewartete und nicht upgedatete Geräte bieten Cyber-Angreifern Angriffsflächen und weitreichende Möglichkeiten, Informationen auszuspähen, Geschäfts- und Verwaltungsprozesse zu sabotieren oder sich anderweitig auf Kosten Dritter kriminell zu gerieren", lautet die Bedrohungsanalyse. Auf Initiative von Niedersachsen soll sich die Innenministerkonferenz Mitte Juni in Dresden damit beschäftigen, dass sich die Bedrohungslage mit der steigenden Zahl anfälliger Geräte ständig erhöht.

Experten schätzen, dass es allein in Deutschland in drei Jahren mindestens 23 Millionen Smart-Home-Geräte geben wird, die mit eigener IP-Adresse aus dem Internet gesteuert werden können. Dazu zählen etwa Kühlschränke, die zur Neige gehende Lebensmittel melden. Im Februar zog die Bundesnetzagentur die Kinderpuppe "Cayla" aus dem Verkehr, weil sie als Spionagegerät missbraucht werden konnte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Trump unterstützt Vorschlag zur Gesundheitsreform. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat sich entschieden hinter einen Vorschlag aus dem Senat gestellt, der doch noch eine Gesundheitsreform in den USA ermöglichen soll. Den Entwurf für ein neues Gesetz zum Ersetzen der bei den regierenden Konservativen unbeliebten "Obamacare" hatten die republikanischen Senatoren Lindsey Graham und Bill Cassidy vorgelegt. Er gilt als letzte Chance der Republikaner, "Obamacare" los zu werden. Wenn am 30. September kein Gesetz unterzeichnet ist, sind im Senat für die Republikaner unerreichbare 60 der 100 Stimmen nötig, weil dann wegen des Auslaufens einer befristeten Sonderregel keine einfache Mehrheit mehr reicht. Trump unterstützt Vorschlag zur Gesundheitsreform (Boerse, 20.09.2017 - 21:42) weiterlesen...

Über 220 Tote, viele Schäden (Boerse, 20.09.2017 - 17:43) weiterlesen...

Trump stellt sich hinter neuen Vorschlag zur Gesundheitsreform. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat sich am Mittwoch massiv hinter einen Vorschlag aus dem Senat gestellt, der doch noch eine Gesundheitsreform in den USA ermöglichen soll. Den Entwurf für ein neues Gesetz zum Ersetzen der bei den regierenden Republikanern unbeliebten "Obamacare" hatten die republikanischen Senatoren Lindsey Graham und Bill Cassidy vorgelegt. Er gilt als letzte Chance der US-Republikaner, "Obamacare" los zu werden - wenn am 30. September kein Gesetz unterzeichnet ist, sind im Senat für die Republikaner unerreichbare 60 der 100 Stimmen nötig. Trump stellt sich hinter neuen Vorschlag zur Gesundheitsreform (Wirtschaft, 20.09.2017 - 17:38) weiterlesen...

Merkel rechnet mit rascher Einführung von Musterklagen. Sie gehe davon aus, dass die künftige Regierung ein solches Verfahren sehr schnell nach der Bundestagswahl an diesem Sonntag einführen werde, sagte Merkel am Mittwoch in einem Gespräch mit dpa-Reporterin Anja Stein für die "Radiozentrale", die im Auftrag von 47 Privatradios die Aktion "Hörer fragen Kandidaten" veranstaltet. BERLIN - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) rechnet im Ringen um bessere Verbraucherrechte damit, dass sich eine neue Regierung rasch auf ein Verfahren für Musterklagen einigt. (Boerse, 20.09.2017 - 17:31) weiterlesen...

SPD gibt sich unbeirrt von Gerichtseinwänden gegen Mietpreisbremse. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz kündigte am Mittwoch an, er wolle das Instrument nach der Wahl weiterhin verschärfen. "Wir halten das Gesetz auch nach wie vor für verfassungskonform", sagte er der Deutschen Presse-Agentur bei einem Wahlkampftermin in Bünde. "Es gibt auch, so weit ich weiß, keinen Vorlagebeschluss zum Bundesverfassungsgericht." Insofern werde die Einschätzung des Berliner Gerichts "keine große Relevanz für die Mietpreisbremse entfachen". Gegner des Instruments fühlen sich dagegen bestätigt durch den Vorstoß des Berliner Gerichts. BERLIN - Die SPD gibt sich im Bundestagswahlkampf unbeeindruckt von der kritischen Einschätzung des Berliner Landgerichts zur Mietpreisbremse. (Boerse, 20.09.2017 - 17:20) weiterlesen...

BDI-Chef kritisiert Trumps Äußerungen zu Iran. "Statt Schwarz-Weiß-Malerei, die bestimmte Staaten zu Schurkenstaaten erklärt, halte ich eine differenziertere Betrachtungsweise für erfolgversprechender", sagte BDI-Präsident Dieter Kempf am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. BRÜSSEL - Die Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen das Atomabkommen mit dem Iran stoßen beim Bundesverband der Deutschen Industrie auf deutliche Kritik. (Boerse, 20.09.2017 - 16:02) weiterlesen...