Produktion, Absatz

DOHA - Katar hat die ersten von insgesamt 4000 Kühen eingeflogen, mit denen das Emirat in der Krise am Golf seine eigene Milchproduktion ausbauen will.

12.07.2017 - 10:12:24

Erste Kühe aus Deutschland in Katar eingetroffen. Die 165 Holstein-Kühe seien von einem Händler in Budapest nach Katar geliefert worden, stammten aber ursprünglich aus Deutschland, sagte ein Sprecher der Firma Baladna am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Ein Video des Unternehmens zeigte, wie die Tiere am Vorabend auf Lastwagen vom Flughafen in Doha zu der Farm nördlich der katarischen Hauptstadt transportiert wurden.

Mit dem Ausbau der Milchproduktion reagiert Katar auf die Blockade, die die drei Nachbarländer Saudi-Arabien, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sowie Ägypten Anfang Juni über das Emirat verhängt hatten. Aus Protest gegen die angebliche Unterstützung Katars für Terrororganisationen stellten sie auch den Handel mit dem Emirat ein. Der größte Anteil der Milchprodukte des kleinen, aber reichen Wüstenstaates kam bis dahin aus Saudi-Arabien. Derzeit werden sie vor allem mit Waren aus der Türkei ersetzt.

Auf der Farm in der Wüste lässt Baladna seit mehreren Wochen klimatisierte Kuhställe für insgesamt 4000 Kühe bauen. Die nächsten Tiere sollten in den kommenden Tagen eintreffen, sagte der Baladna-Sprecher weiter. Außer aus Deutschland werden sie auch aus den USA und Australien geliefert. Der Vize-Präsident von Baladna, Ramis Al Chajat, hatte im Juni erklärt, Katar wolle sich innerhalb von neun Monaten autark mit Molkereiprodukten versorgen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

EU-weite Schnäppchenjagd im Internet wird einfacher. Ein neues Regelungspaket sieht vor, die Rechte von Kunden in wesentlichen Bereichen zu stärken. So wird es Händlern künftig nicht mehr möglich sein, ausländische Käufer von ihren Angeboten auszuschließen, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte. BRÜSSEL - Die Schnäppchenjagd im Internet wird für EU-Bürger noch einfacher. (Boerse, 21.11.2017 - 14:31) weiterlesen...

Fresenius will Patienten schneller durch die Kliniken bringen. Konzernchef Stephan Sturm trat zugleich am Montagabend Sorgen entgegen, er habe sich mit der milliardenschweren Übernahme des US-Konzerns Akorn verhoben, der Nachahmermedikamente wie intravenös zu verabreichende Arzneien herstellt. FRANKFURT - Der Medizinkonzern Fresenius will seine Krankenhäuser hierzulande effizienter machen und Patienten schneller durch die Kliniken bringen. (Boerse, 21.11.2017 - 12:51) weiterlesen...

Fresenius-Chef will Kliniken profitaler macht - Sieht Preisdruck gelassen. Das soll Kosten sparen und den Konzern nach Ansicht von Chef Stephan Sturm trotz jüngster Schwächen im US-Geschäft mit Flüssigmedizin auf Kurs halten. Zugleich trat Sturm am Montagabend Sorgen entgegen, er habe sich mit der milliardenschweren Übernahme des US-Konzerns Akorn verhoben, der Nachahmermedikamente wie intravenös zu verabreichende Arzneien herstellt. FRANKFURT - Der Medizinkonzern Fresenius will seine Krankenhäuser hierzulande noch stärker auf Effizienz trimmen. (Boerse, 21.11.2017 - 12:02) weiterlesen...

Experte: Höhere Flugpreise allein durch geringeres Angebot. Mit der Pleite der Air Berlin habe sich die zur Verfügung stehende Kapazität vorübergehend um etwa 15 Prozent verringert, sagte der Airline-Berater Gerd Pontius am Dienstag auf der Frankfurter Mobilitätsmesse "Hypermotion". Dies treffe im vierten Quartal auf eine besonders starke Nachfrage vor allem der Geschäftsreisenden. FRANKFURT - Die Preise für Flugreisen sind nach Meinung eines Experten allein durch das verknappte Angebot so stark gestiegen. (Boerse, 21.11.2017 - 11:55) weiterlesen...

Easyjet startet im Januar in Berlin Tegel. "Wir sind dann die führende Kurzstrecken-Airline in Schönefeld und Tegel", sagte Vorstandschefin Carolyn McCall. Welche Ziele jeweils von welchem Berliner Flughafen angeflogen werden, ließ das Unternehmen noch offen. LUTON - Orange statt Rot: Der britische Billigflieger Easyjet will im Januar den Platz der insolventen Air Berlin am Berliner Flughafen Tegel einnehmen und dort erste Flüge anbieten. (Boerse, 21.11.2017 - 11:19) weiterlesen...

Arbeitsrechtler: Gewerkschaft kann Siemens-Stellenabbau nicht bremsen. "Hat der Arbeitgeber seine Bereitschaft zur Einigung gezeigt, können Arbeitnehmervertreter den Prozess dadurch, dass sie davon keinen Gebrauch machen, nicht aufhalten", sagte der Bonner Professor der Deutschen Presse-Agentur. MÜNCHEN - Die mangelnde Gesprächsbereitschaft der Gewerkschaft wird den geplanten Stellenabbau beim Elektrokonzern Siemens nach Einschätzung des Arbeitsrechts-Experten Gregor Thüsing nicht bremsen. (Boerse, 21.11.2017 - 11:05) weiterlesen...