PSA, FR0000121501

DETROIT - Mit General Motors (GM) ist in den USA ein weiterer großer Autokonzern wegen angeblichen Abgasschwindels ins Visier der Anwälte geraten.

25.05.2017 - 20:08:24

Auch General Motors wegen Abgas-Vorwürfen verklagt. Gegen den US-Branchenführer wurde am Donnerstag eine Sammelklage im Namen von Dieselbesitzern bei einem Gericht in Detroit im US-Bundesstaat Michigan eingereicht.

auf sich aufmerksam gemacht machte.

Zwar hat bislang nur VW ein Schuldgeständnis abgegeben und im Rahmen von Vergleichen Entschädigungen und Strafen in den USA akzeptiert, doch die Branche droht angesichts der vielen Klagen immer stärker in Verruf zu geraten. Erst am Dienstag hatte das US-Justizministerium Fiat Chrysler wegen angeblicher Abgas-Manipulation verklagt.

In Deutschland ist Daimler wegen des Verdachts auf Abgas-Tricksereien ins Visier der Stuttgarter Staatsanwaltschaft geraten, die erst vor zwei Tagen mit einem Großaufgebot an Polizeikräften mehrere Standorte durchsuchen ließ. In Frankreich wird gegen Renault und die PSA Group mit den Marken Peugeot und Citroën ermittelt.

Auch der deutsche Zulieferer Bosch, der bereits als Mitbeschuldigter im VW-Skandal Vergleiche mit US-Klägern hinnehmen musste, gerät immer stärker unter Druck. In den Zivilverfahren, die US-Dieselbesitzer gegen Mercedes-Benz, Fiat Chrysler und GM anstrengen, ist das Unternehmen jeweils mitangeklagt.

Bosch wird verdächtigt, wie bei VW an der Entwicklung der Manipulations-Software zur Abgaskontrolle beteiligt gewesen zu sein. Ein Sprecher war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. In Deutschland wird im Fall Daimler ebenfalls wegen Beihilfe gegen Bosch ermittelt, wie das "Handelsblatt" (Freitag) berichtete.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Europäischer Automarkt schrumpft im September. Nachdem im August die Zahl der Neuzulassungen in den EU-Ländern noch um 5,6 Prozent zugelegt hatte, schrumpfte sie im September um 2 Prozent auf 1,43 Millionen Autos, wie der Branchenverband Acea am Dienstag mitteilte. In den ersten neuen Monaten des Jahres nahmen die Neuzulassungen aber immer noch um 3,7 Prozent auf 11,66 Millionen zu. BRÜSSEL - Der europäische Automarkt hat im September einen Dämpfer erhalten. (Boerse, 17.10.2017 - 08:02) weiterlesen...

Opel-Schwester Vauxhall will in Großbritannien zum Jahresende 400 Jobs streichen. Das teilte das Unternehmen am Sonntag mit. Grund dafür sei die sinkende Nachfrage nach Familienautos wie dem Astra auf dem europäischen Markt, sagte Vauxhall-Sprecher Denis Chick der Deutschen Presse-Agentur. Die Produktion müsse daher von zwei Schichten auf nur eine Schicht reduziert werden. Der Brexit oder die Übernahme von Opel und Vauxhall durch den französischen Autokonzern PSA habe dagegen keine Rolle bei der Entscheidung gespielt. Insgesamt hat Vauxhall etwa 1800 Mitarbeiter in seinem Werk Ellesmere Port. Die 400 geplante Jobstreichungen sollen sozialverträglich erfolgen, hieß es in einer Mitteilung. ELLESEMERE PORT - Die britische Opel-Schwester Vauxhall will bis zum Jahresende 400 Arbeitsplätze in ihrem Astra-Werk in Ellesmere Port abbauen. (Boerse, 15.10.2017 - 18:49) weiterlesen...

EU will Schub für E-Autos und Batterieherstellung - Quote im Gespräch. Bei einem "Batteriegipfel" am Mittwoch in Brüssel vereinbarte EU-Kommissar Maros Sefcovic mit dem deutschen Wirtschafts-Staatssekretär Matthias Machnig und Vertretern anderer EU-Länder, bis Februar eine gemeinsame Strategie auszuarbeiten. Schon im November will Sefcovic ehrgeizige Pläne für saubere Fahrzeuge vorlegen. Dazu zählt nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" auch eine Quote für Elektroautos. BRÜSSEL - Die EU plant den großen Schub für Elektroautos und die dafür nötigen Batterien - und Deutschland will kräftig mitmischen. (Boerse, 11.10.2017 - 18:04) weiterlesen...

Presse: EU-Kommission plant Elektroquote von 15 Prozent für Neuwagen. Bis 2030 sollten 15 Prozent aller Neuwagen in Europa mit einem Elektromotor oder anderen emissionsfreien Antrieben ausgestattet sein, meldet die Zeitung (Donnerstag). EU-Energiekommissar Maros Sefcovic bestätigte dies am Mittwoch aber noch nicht. Erst in November werde man "ehrgeizige Vorschläge" vorlegen. BRÜSSEL - Die EU-Kommission plant nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" eine Quote für Elektrofahrzeuge. (Boerse, 11.10.2017 - 17:22) weiterlesen...