Produktion, Absatz

BRÜSSEL - Die betroffenen Staaten sollen den Fipronil-Skandal um belastete Eier Ende September auf EU-Ebene aufarbeiten.

11.08.2017 - 15:24:24

EU-Sondertreffen zum Eier-Skandal für Ende September geplant. Geplant sei, die Gespräche über die möglichen Konsequenzen "mit etwas Abstand" zu führen, sagte eine Sprecherin am Freitag. Das Treffen der Minister solle "kein Krisentreffen" sein. Nach Angaben der Kommission hat der Skandal mittlerweile 15 EU-Staaten, die Schweiz und Hongkong erreicht. Dabei geht es um Eier, die mit dem Insektizid Fipronil verunreinigt sind.

Bundesernährungsminister Christian Schmidt hingegen hält für ein solches Treffen einen Termin Anfang September für angemessen. "Die Fipronil-Belastung hat eine europäische Dimension und muss europäisch gelöst werden", sagte der CSU-Politiker am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Er wolle sich zudem dafür einsetzen, dass das Thema auch in großer Runde beim nächsten regulären Treffen der 28 EU-Landwirtschaftsminister auf die Tagesordnung kommt.

"Ich sehe Bedarf für eine engere Abstimmung auf europäischer Ebene", betonte der Minister. Details zu Vorschlägen, die bei einem Treffen auf EU-Ebene diskutiert werden sollten, konnte eine Sprecherin des Ministeriums am Freitag noch nicht nennen. Parallel dazu laufen nach Ministeriumsangaben Gespräche zwischen Bund und Ländern über ein Monitoring-Programm für Fipronil. Als Folge des Eier-Skandals gehe es darum, generell Lebensmittel auf Fipronil zu testen. Weitere Einzelheiten könne sie noch nicht nennen, sagte die Sprecherin.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium geht davon aus, dass rund 10,7 Millionen "möglicherweise mit Fipronil belastete Eier" aus den Niederlanden nach Deutschland geliefert worden sind. Fipronil ist ein Insektizid, dass in der Geflügelhaltung nicht verwendet werden darf. Bislang wurden in Belgien, Frankreich, den Niederlanden und in Deutschland nach EU-Angaben Höfe von Geflügelzüchtern gesperrt, weil dort mutmaßlich Fipronil verwendet wurde.

In hohen Dosen kann die Substanz für Menschen gefährlich sein. Nach ersten Erkenntnissen gab es laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) keine Befunde mit einem möglicherweise gesundheitsschädlichen Gehalt an Fipronil pro Kilogramm Ei.

@ dpa.de

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