Regierungen, Deutschland

BONN - Die Großstädte in Deutschland wachsen - und mit ihnen die Probleme vieler Menschen bei der Suche nach bezahlbarem Wohnraum.

19.07.2017 - 16:00:25

Bundesinstitut: Großstädte wachsen - Problem Wohnungssuche. In den 78 größten Städten lebten 2015 insgesamt gut 1,2 Millionen Einwohner mehr - ein Plus von 4,9 Prozent - als noch im Jahr 2010. Dabei fiel die Zunahme besonders deutlich aus bei den Top sieben der Metropolen, mit zusammen mehr als 600 000 neuen Einwohnern. Das teilte das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) am Mittwoch in Bonn mit. Genügend bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen, werde viele Jahre lang zentrale Aufgabe bleiben.

Der hohe Nachfragedruck laste längst nicht mehr nur auf den attraktiven citynahen Stadtteilen, sondern treffe auch Bezirke, in denen oft weniger zahlungskräftige Bevölkerungsgruppen lebten. "Diese Gruppen geraten besonders in Bedrängnis, obwohl gerade sie auf kurze Wege und gute ÖPNV-Erreichbarkeiten angewiesen sind", sagte BBSR-Expertin Brigitte Adam. In den 1990er Jahren hatte es noch Bevölkerungsrückgänge gegeben, erst seit der Jahrtausendwende stehen die Zeichen auf Wachstum.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Trumps Republikaner vor erneuter Niederlage bei Gesundheitsreform (Wirtschaft, 26.09.2017 - 05:52) weiterlesen...

Verkehrsclub: Jamaika-Koalition bietet 'Chance' für Autoindustrie. "Ich sehe Jamaika als Chance, wenn man den Klimaschutz mit alternativen Antrieben als Chance begreift", sagte VCD-Verkehrsexperte Gerd Lottsiepen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Das hängt aber ganz wesentlich von der FDP ab. BERLIN - Eine mögliche Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen bietet nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) Möglichkeiten für die Autoindustrie. (Boerse, 26.09.2017 - 05:43) weiterlesen...

Macron legt vor Studenten Reformpläne für Europa vor. Für die Eurozone plädiert der sozialliberale Staatschef auf mittlere Sicht für einen eigenen Haushalt mit Hunderten Milliarden Euro. In Deutschland und bei der EU-Kommission gibt es allerdings Bedenken gegen weitgehende Reformvorhaben. Macron hatte die französische Präsidenten-Stichwahl im Mai gegen die europafeindliche Rechtspopulistin Marine Le Pen gewonnen. PARIS - Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron legt am Dienstag (15.00 Uhr) vor Studenten in der Pariser Sorbonne seine Reformpläne für die Europäische Union vor. (Wirtschaft, 26.09.2017 - 05:43) weiterlesen...

Trumps Republikaner vor erneuter Niederlage bei Gesundheitsreform. Für einen Gesetzentwurf, der die Krankenversorgung "Obamacare" abschaffen und durch ein neues System ersetzen soll, bekommen die Konservativen offensichtlich keine Mehrheit zusammen. Die republikanische US-Senatorin Susan Collins erklärte am Montagabend (Ortszeit), sie könne die Pläne nicht mittragen. Damit stieg die Zahl der republikanischen Abweichler auf drei. Es ist unklar, ob es so überhaupt zu einer Abstimmung kommen wird. Im Senat kam es am Montag zu Protesten gegen die Pläne. WASHINGTON - Wegen zu großen Widerstands in den eigenen Reihen steuern die Republikaner von US-Präsident Donald Trump bei ihrer Gesundheitsreform erneut auf ein Debakel zu. (Boerse, 26.09.2017 - 05:43) weiterlesen...

EU-Kommission bleibt hart bei Brexit-Fahrplan. "Wir haben zur Bedingung gemacht, dass es erst substanzielle Fortschritte bei drei Punkten geben muss, bevor wir uns über künftige Handelsbeziehungen unterhalten: der Status von EU-Bürgern im Vereinigten Königreich, die Frage der irischen Grenze und die Zahlungen, die Großbritannien noch an die EU zu leisten hat", sagte Währungskommissar Valdis Dombrovskis der "Rheinischen Post" (Dienstag). Er könne nicht erkennen, "dass auf unserer Seite jemand von dieser Verhandlungslinie abweichen will." Dombrovskis beklagte, es habe seit der offiziellen Austrittserklärung Großbritanniens im März keine wesentlichen Fortschritte bei den Brexit-Verhandlungen gegeben. DÜSSELDORF - Der Vize-Präsident der EU-Kommission geht davon aus, dass die Europäische Union bei den Austrittsverhandlungen mit Großbritannien hart bleiben wird. (Wirtschaft, 26.09.2017 - 05:32) weiterlesen...

ROUNDUP 2; Nordkorea wertet Trumps Worte als 'Kriegserklärung' (Wirtschaft, 25.09.2017 - 21:07) weiterlesen...