Internet, Software

BERLIN - Zahlreiche aktuelle Nutzer des terrestrischen Fernsehsignals DVB-T2 HD könnten einer Umfrage zufolge abspringen, wenn der Empfang privater Sender ab Juli kostenpflichtig wird.

19.06.2017 - 18:07:25

Umfrage: Viele Nutzer von DVB-T2 HD könnten Abwandern. Über 14 Prozent hätten sich bereits für einen Wechsel auf andere Empfangswege entschieden, ergab eine Befragung von 2000 Haushalten in Deutschland, die der Branchenverband gfu am Montag veröffentlichte. 35,1 Prozent der Befragten seien unschlüssig, ob sie wechseln werden oder nicht.

Laut der Umfrage wollen 7,8 Prozent der Befragten zum Kabelfernsehen wechseln, 3,9 Prozent zum Satellitenfernsehen und 2,6 Prozent zum TV über das Internet. Rund jeder Zweite wolle dabeibleiben. Die Zahlen zeigten, dass die Zuschauer durchaus bereit seien, für bessere Bildqualität einen Mehrpreis zu akzeptieren, sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu.

Mit dem neuen Standard lassen sich erstmals Hunderte Sender auch in sehr hoher Auflösung (Ultra-HD) per Antenne empfangen. Die Privatsender verlangen jedoch ab Juli eine Gebühr von 69 Euro im Jahr. Der Plattformbetreiber FreenetTV, der auch Settop-Boxen für den Empfang des digitalen Signals vertreibt, übernimmt die Abrechnung und Freischaltung. Insgesamt gibt es in Deutschland 3,4 Millionen Haushalte, die das TV-Signal terrestrisch empfangen, mehr als die Hälfte jedoch an ihrem Zweit- oder Drittgerät. FreenetTV erwartet, dass bis Jahresende mehr als 800 000 Kunden sich die künftig kostenpflichtigen Privatsender freischalten lassen werden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

EU-Kommission erwartet Aufholjagd bei schnellem Internet. Die Staats- und Regierungschefs hätten klar ihre Unterstützung in diesem Bereich signalisiert, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Es sei gut, dass es nun Handlungsdruck gebe. BRÜSSEL - EU-Vizekommissionspräsident Andrus Ansip erwartet nach dem EU-Gipfel deutlich mehr Tempo bei digitalen Zukunftsprojekten. (Boerse, 21.10.2017 - 14:27) weiterlesen...

Digitale Zukunftsprojekte - EU-Kommission erwartet Aufholjagd bei schnellem Internet. Doch nach dem jüngsten EU-Gipfel können Online-Shopper und Nutzer des mobilen Internets hoffen. Europa hängt bei Zukunftstechnologien in wichtigen Bereichen hinterher. (Wirtschaft, 21.10.2017 - 13:34) weiterlesen...

Mathe-App macht Berliner Studenten zu Multimillionären. Eine wunderbare Welt, in der alles logisch ist und Sinn ergibt. "Das hat eine bestimmte Eleganz in einer immer komplexeren Welt", sagt er. Maxim Nitsche ist 22 Jahre alt. Die Faszination für Zahlen, Formeln und Lösungswege haben ihn und seinen Bruder Raphael (21) gerade zu Multi-Millionären gemacht. Die Berliner Brüder verkauften ihre Mathe-App für Schüler an den börsennotierten US-Lernanbieter Chegg - für 12,5 Millionen Euro. BERLIN - Für Maxim Nitsche ist Mathematik einfach schön. (Boerse, 21.10.2017 - 10:38) weiterlesen...

AUFSTELLUNG EINES ENTWURFS EINES BEHERRSCHUNGS- UND GEWINNABFÜHRUNGSVERTRAGS ZWISCHEN DER SINNERSCHRADER AG UND DER ACCENTURE DIGITAL HOLDINGS GMBH / BEKANNTGABE DER ZAHLEN FÜR DAS GESCH AUFSTELLUNG EINES ENTWURFS EINES BEHERRSCHUNGS- UND GEWINNABFÜHRUNGSVERTRAGS ZWISCHEN DER SINNERSCHRADER AG UND DER ACCENTURE DIGITAL HOLDINGS GMBH / BEKANNTGABE DER ZAHLEN FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016/2017 SOWIE EINER PROGNOSE FÜR 2017/2018 FF. (Boerse, 20.10.2017 - 17:44) weiterlesen...

'KRACK'-Entdecker: Viele WLAN-Geräte erhalten kein Sicherheitsupdate. "Da bin ich mir ziemlich sicher. Und das ist in der Tat ein Problem", sagte der Informatiker im Podcast "Tech News Weekly". Er forderte die Besitzer dieser fehlerhaften Geräte auf, sich bei den Herstellern zu melden und Sicherheitsupdates einzufordern. "Wenn viele User sich beschweren, tut sich vielleicht etwas." Insbesondere Smartphones mit dem Betriebssystem Android werden von etlichen Herstellern schon nach wenigen Jahren nicht mehr mit Updates versorgt. LÖWEN/SAN FRANCISCO - Der belgische Sicherheitsforscher Mathy Vanhoef, der die gravierende Sicherheitslücke "KRACK" in verschlüsselten WLAN-Netzwerken entdeckt hat, geht davon aus, dass etliche betroffene Geräte niemals ein Update bekommen werden. (Boerse, 20.10.2017 - 16:59) weiterlesen...

G7: Mit Internet-Konzernen gegen Terror-Propaganda im Netz. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Al-Kaida und andere terroristische und gewalttätige extremistische Organisationen nutzten das Internet weiterhin, um Propaganda zu verbreiten, um Kämpfer zu rekrutieren, um zu Gewalt anzustiften und zu Attacken aufzurufen, heißt es in dem abschließenden Papier des G7-Innenministertreffens, das am Freitag auf der italienischen Insel Ischia zu Ende ging. Um diesem Missbrauch entgegenzuwirken, müssten Regierungen, der Privatsektor und Akteure aus der Zivilgesellschaft kooperieren. ISCHIA - Die G7-Gruppe westlicher Industrienationen will ihre Zusammenarbeit mit führenden Internet-Konzernen im Kampf gegen den Terrorismus ausweiten. (Boerse, 20.10.2017 - 16:01) weiterlesen...