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BERLIN / WIEN - Die um ihre Existenz kämpfende Fluggesellschaft Air Berlin versucht bei ihrer Aufspaltung laut Insidern auch an frisches Geld vom Persischen Golf zu kommen.

22.11.2016 - 08:39:25

Kreise: Air Berlin will bei Ferienflieger-Deal an frisches Geld kommen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag berichtet, soll die Finanzspritze im Zuge der Abtrennung der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki fließen. Diese soll laut Insidern mit der deutschen Tui-Fluglinie Tuifly in einem neuen Ferienflieger-Bündnis unter Beteiligung der Air-Berlin-Großaktionärin Etihad aufgehen. Sprecher der Fluglinien wollten sich nicht zu der Finanzierungsfrage äußern. Der Tui-Aufsichtsrat soll an diesem Mittwoch über das Vorhaben entscheiden.

vermietet werden, der sie vor allem bei seiner Billigtochter Eurowings einsetzen will.

Die österreichische Air-Berlin-Tochter Niki soll zusammen mit Tuifly in ein neues Ferienflieger-Bündnis mit insgesamt rund 60 Flugzeugen eingehen. Der "Süddeutschen Zeitung" zufolge soll der Tui-Konzern daran mit 24 Prozent und Etihad mit 25 Prozent beteiligt sein. Die Mehrheit soll demzufolge eine österreichische Stiftung halten, für deren Führung Air-Berlin-Chef Stefan Pichler vorgesehen sei. Ein Air-Berlin-Sprecher wollte sich nicht dazu äußern, ob die Gesellschaft ihre Beteiligung an Niki im Zuge des Deals zurückfahren wird.

@ dpa.de