Transport, Verkehr

BERLIN - Wenn bei der Bahn Kabel und Schienen gestohlen werden, geht auf der Strecke oft nichts mehr: Nach Zahlen der Bundespolizei nimmt der Metalldiebstahl an Gleisen und Bahnhöfen aber weiter ab.

29.05.2017 - 12:30:24

Metalldiebstahl bei der Bahn geht zurück. Im vergangenen Jahr gab es 1338 Fälle, knapp 800 weniger als im Vorjahr, wie das Bundesverkehrsministerium auf eine Anfrage der Grünen antwortete, die der Bundestag am Montag veröffentlichte. Zuvor hatte die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Samstag) darüber berichtet.

Noch 2013 hatten Metalldiebe fast 3000 Mal zugeschlagen. Bis zum Herbst 2016 ist der Weltmarktpreis für Kupfer jedoch stark gesunken - die mögliche Kabel-Beute war also weniger wert. Die Bahn führte den Rückgang der Diebstähle zuletzt auch darauf zurück, dass Kabel und Schienen markiert wurden und dass Teams von Bundespolizei und Konzern Diebstahl-Schwerpunkte überwachen.

Insgesamt zählte die Bundespolizei im vergangenen Jahr 64 501 Diebstähle bei der Bahn, knapp 8 Prozent weniger als im Jahr zuvor. In gut jedem dritten Fall schlugen die Täter in den Zügen zu.

Erfasst wurden auch 35 750 Fälle von Sachbeschädigung, etwa 3 Prozent weniger als 2015. Aufgeklärt wurde der Antwort zufolge etwa jeder achte Diebstahl und jede zwanzigste Sachbeschädigung. Das war mehr als in den Vorjahren.

@ dpa.de

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