Transport, Verkehr

BERLIN - Vier Tage nach dem Sturm "Xavier" ist die direkte Bahnverbindung zwischen Hamburg und Berlin zumindest einseitig wieder frei.

09.10.2017 - 10:38:24

Züge rollen wieder von Hamburg nach Berlin - anderswo noch Störungen. Um kurz nach fünf Uhr sei der erste Zug in Hamburg-Altona abgefahren, sagte ein Bahn-Sprecher am Montagmorgen. Zwischen Hamburg und Berlin herrsche wieder Regelbetrieb. In der Gegenrichtung von Berlin nach Hamburg leitet die Bahn dagegen weiter über Stendal und Uelzen um. Reisende müssen mit einer Fahrzeitverlängerung von etwa einer Stunde rechnen.

Bis die Strecke wieder in beide Richtung frei sei, könne es noch dauern, sagte der Sprecher. Die Situation an den Bahnhöfen sei aber entspannt. Die meisten Reisenden hätten sich vorher informiert und planten die längeren Reisezeiten ein.

Laut einer Mitteilung der Deutschen Bahn vom Montagvormittag soll der Verkehr auf der Strecke Osnabrück - Hamburg am 10. Oktober wieder starten. Die Strecke Leer - Oldenburg - Bremen bleibt bis zum 11. Oktober gesperrt. Die Züge zwischen Hannover, Braunschweig und Magdeburg fahren wieder auf dem Regelweg. Es könne aber noch zu einzelnen Verspätungen und Zugausfällen kommen.

Die Bahn hatte am Sonntag eine weitere Hauptstrecke freigegeben: Zwischen Hannover und Bremen waren die Schäden beseitigt, der reguläre Fahrplan konnte jedoch nicht sofort eingehalten werden. "Der Betrieb muss erst wieder hochgefahren werden", hieß es. Auf der wichtigen Ost-West-Verbindung zwischen Berlin und Hannover rollten die Züge seit Samstag wieder.

Die durch den Sturm "Xavier" verursachten Schäden seien erheblich, teilte die Bahn mit. Alleine auf der Strecke zwischen Berlin und Hamburg habe es auf einer Länge von mehr als 40 Kilometern "massive Beschädigungen" gegeben. Insgesamt habe Sturm "Xavier", der vergangenen Donnerstag vor allem über Nord- und Ostdeutschland tobte, auf rund 1000 Kilometern Bahninfrastruktur beschädigt.

Die Wetteraussichten für Deutschland sind immerhin einigermaßen beruhigend: Neue Regenwolken sorgen zwar für einen trüben und windigen Start in die zweite Oktober-Woche, zumindest droht nach Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach aber kein neuer Sturm wie "Xavier".

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Bahn will Störungen auf ICE-Strecke schnell beheben. Das sagte die Bahn-Fernverkehrschefin Birgit Bohle am Mittwoch in einer Telefonkonferenz. Bis zum Wochenende werde sich die Situation weiter stabilisieren. "Wir setzen alles daran, die Reisenden im Weihnachtsverkehr zuverlässig an ihr Ziel zu bringen", fügte sie hinzu. Sie sei "zuversichtlich, dass wir das bis dahin weitgehend im Griff haben". BERLIN - Die Deutsche Bahn will bis zum Ende dieser Woche die Störungen auf der Neubaustrecke Berlin-München weitgehend beheben. (Boerse, 13.12.2017 - 13:39) weiterlesen...

Ermittlungen gegen Siemens wegen BER eingestellt. Die Flughafengesellschaft hatte 2015 Anzeige erstattet, dabei ging es um Siemens-Rechnungen aus den Jahren 2013 und 2014 und die Summe von 1,9 Millionen Euro. Der Potsdamer Staatsanwalt Christoph Lange sagte am Mittwoch, das Geld sei für andere Leistungen als die vertraglich vereinbarten geflossen und verrechnet worden. Es sei kein Schaden entstanden. Zuvor hatte der "Tagesspiegel" (Mittwoch) darüber berichtet, dass die Ermittlungen eingestellt wurden. POTSDAM - Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat Ermittlungen gegen Siemens wegen mutmaßlichen Abrechnungsbetrugs beim Bau des neuen Hauptstadtflughafens BER eingestellt. (Boerse, 13.12.2017 - 13:37) weiterlesen...

WDH: Letzte Klagen gegen Elbvertiefung - Anwohner hoffen auf mehr Schutz (Der Wochentag in der ersten Zeile wurde auf Mittwoch korrigiert.) (Boerse, 13.12.2017 - 13:05) weiterlesen...

Letzte Klagen gegen Elbvertiefung - Anwohner hoffen auf mehr Schutz. Diesmal ging es um Einwände von Immobilienbesitzern in Hamburg-Övelgönne und Blankenese. Sie bemängeln, dass die Auswirkungen der Flussvertiefung auf Uferabbrüche, Lärmbelastung und Flutrisiken nicht korrekt eingeschätzt worden seien. Ein Klägerpaar wendet sich zudem gegen ein 70 Meter hohes Leuchtfeuer, das auf einem Nachbargrundstück errichtet werden soll. LEIPZIG - Am Bundesverwaltungsgericht sind am Dienstag die letzten Klagen gegen die umstrittene Elbvertiefung mündlich verhandelt worden. (Boerse, 13.12.2017 - 12:56) weiterlesen...

Auch Niederlande klagen gegen deutsche Maut-Pläne. Das teilte das Verkehrsministerium am Mittwoch in Den Haag mit. Die deutschen Pläne verstießen gegen europäische Regeln. DEN HAAG - Die Niederlande werden sich der Klage Österreichs gegen die Einführung einer Maut in Deutschland anschließen. (Boerse, 13.12.2017 - 12:15) weiterlesen...

Flughafen-Projekt im Senegal: Fraport-Leute unter Korruptionsverdacht. In dem Verfahren sind acht Menschen der Bestechung ausländischer Amtsträger beschuldigt, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch Medienberichte bestätigte. Fünf von ihnen seien Fraport-Mitarbeiter unterhalb der Vorstandsebene. Festgenommen wurde niemand, wie Justizsprecherin Nadja Niesen berichtete. FRANKFURT - Nach einer Razzia beim Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport prüfen die Ermittler die beschlagnahmten Unterlagen. (Boerse, 13.12.2017 - 11:41) weiterlesen...