Transport, Verkehr

BERLIN - Schäden beseitigen, Risiken für Reisende ausschließen, Strecken freigeben: So nähert sich die Deutsche Bahn nach den Zerstörungen durch den massiven Herbststurm "Xavier" Stück für Stück dem Normalzustand.

09.10.2017 - 05:42:25

Deutsche Bahn nach 'Xavier' auf dem mühsamen Weg zum Normalzustand. Allerdings müssen sich Reisende von Berlin nach Hamburg auch zum Wochenstart noch in Geduld üben und längere Fahrtzeiten einplanen.

Von der Hauptstadt aus in Richtung Hamburg müssten die Züge weiter über Stendal und Uelzen umgeleitet werden, sagte ein Bahnsprecher. In die umgekehrte Richtung sollte die Strecke am Montagmorgen wieder freigegeben werden - von 6 Uhr an zumindest eingleisig. Auch die Strecken Hannover-Magdeburg und Osnabrück-Hamburg sollten im Laufe des Tages sukzessive geöffnet werden.

Die Bahn hatte am Sonntag eine weitere Hauptstrecke freigegeben: Zwischen Hannover und Bremen waren die Schäden beseitigt, der reguläre Fahrplan konnte jedoch nicht sofort eingehalten werden. "Der Betrieb muss erst wieder hochgefahren werden", hieß es. Auf der wichtigen Ost-West-Verbindung zwischen Berlin und Hannover rollten die Züge seit Samstag wieder. Inzwischen kämen Reisende mit der Bahn wieder in alle Himmelsrichtungen voran, sagte ein Bahnsprecher. "Wenn auch nicht immer auf dem gewohnten Weg."

Im Nahverkehr ist ein Großteil der Strecken laut Bahn wieder befahrbar. An den Bahnhöfen habe sich die Situation ebenfalls deutlich entspannt. Auf einigen Strecken müssen Reisende auch zu Wochenbeginn auf den Bus umsteigen. Wie das private Bahnunternehmen Metronom mitteilte, bleibt die Strecke zwischen Bremen und Rotenburg gesperrt. Dort fahren Busse. Der Abschnitt Rotenburg-Hamburg sollte am frühen Montagmorgen wieder befahrbar sein. Zwischen Stade und Hamburg sollten die Züge ab Montagmittag wieder rollen.

Das Orkantief "Xavier" war am Donnerstag mit bis zu 122 Stundenkilometern über Nord- und Ostdeutschland hinweggezogen. Der Sturm ließ zahlreiche Bäume umstürzen oder abknicken. Sieben Menschen kamen ums Leben. Insgesamt richteten umgekippte Bäume und heruntergerissene Äste nach Angaben der Bahn an mehr als 500 Stellen Schäden an. Mehr als 1000 Kilometer seien betroffen gewesen.

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) bemängelte am Wochenende die Kundeninformation der Bahn. "Wir leben in einem Zeitalter von Apps und digitaler Information, und doch ist das Unternehmen Deutsche Bahn nicht in der Lage, seine Kunden ausreichend zu informieren", erklärte der stellvertretende Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel in Frankfurt am Main.

Die Wetteraussichten für Deutschland sind immerhin einigermaßen beruhigend: Neue Regenwolken sorgen zwar für einen trüben und windigen Start in die zweite Oktober-Woche, zumindest droht nach Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach aber kein neuer Sturm wie "Xavier".

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Ryanair geht nach Streikdrohung auf Piloten zu - VC will verhandeln. Die deutsche Vereinigung Cockpit (VC) will mit dem Unternehmen nun über die Arbeitsbedingungen verhandeln. Zugleich warnte die VC Ryanair am Freitag aber vor lediglich symbolischen Schritten. FRANKFURT/DUBLIN - Europaweite Streiks im Luftverkehr rund um Weihnachten werden nach dem Gesprächsangebot des irischen Billigfliegers Rynair an Pilotengewerkschaften unwahrscheinlicher. (Boerse, 15.12.2017 - 19:31) weiterlesen...

Vereinigung Cockpit will mit Ryanair verhandeln - aber Warnung. Zugleich warnte die VC das Unternehmen am Freitag aber vor lediglich symbolischen Schritten. FRANKFURT/DUBLIN - Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) will das Gesprächsangebot von Ryanair annehmen und mit der irischen Fluggesellschaft über die Arbeitsbedingungen verhandeln. (Boerse, 15.12.2017 - 19:26) weiterlesen...

BER-Aufsichtsrat legt sich auf Flughafen-Eröffnung 2020 fest. Nach einer Serie geplatzter Eröffnungstermine soll der drittgrößte deutsche Airport im Oktober des Jahres in Betrieb gehen. BERLIN - Der Warten auf den neuen Hauptstadtflughafen BER soll 2020 ein Ende haben. (Boerse, 15.12.2017 - 19:25) weiterlesen...

Bahn lässt ICE-Züge wegen Winterwetters langsamer fahren. Die maximale Geschwindigkeit werde vorsorglich auf 200 Kilometer pro Stunde reduziert, teilte ein Sprecher des Unternehmens am Freitagabend mit. Fahrgäste müssten sich darauf einstellen, dass sie auf wichtigen Strecken daher "10 bis 20 Minuten" länger unterwegs sind. Parallel arbeitet der Konzern weiter daran, die technischen Probleme auf der Neubaustrecke Berlin-München in den Griff zu bekommen. BERLIN - Wegen des erwarteten Schneewetters lässt die Bahn ihre ICE-Züge am Wochenende etwas langsamer fahren. (Boerse, 15.12.2017 - 18:20) weiterlesen...

Wegen Wetterprognose: ICE-Züge fahren am Wochenende etwas langsamer. Die Höchstgeschwindigkeit werde vorsorglich auf 200 Kilometer pro Stunde reduziert, teilte ein Unternehmenssprecher am Freitagabend mit. Fahrgäste müssten sich daher darauf einstellen, dass sie auf wichtigen Strecken "10 bis 20 Minuten" länger unterwegs sind. BERLIN - Wegen des erwarteten Schneewetters lässt die Deutsche Bahn ihre ICE-Züge an diesem Wochenende etwas langsamer fahren. (Boerse, 15.12.2017 - 18:02) weiterlesen...

BER braucht mehr Geld. "Aus der Eröffnung im Oktober 2020 ergibt sich ein zusätzlicher Finanzbedarf", erklärte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup am Freitag. Er hatte bislang einen Start 2018 angestrebt. Der Aufsichtsrat werde im März darüber beraten, wie die Fertigstellung finanziert werden kann. Man wolle "alle Möglichkeiten zur Eigen- und Fremdfinanzierung nutzen", sagte Lütke Daldrup. BERLIN - Durch die abermals verzögerte Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens braucht die Betreibergesellschaft des BER zusätzliches Geld für das Projekt. (Boerse, 15.12.2017 - 17:41) weiterlesen...