Transport, Verkehr

BERLIN - Mit dem regulären Start der Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und München hat die Deutsche Bahn am Sonntag die größte Fahrplanumstellung der vergangenen Jahrzehnte verwirklicht.

10.12.2017 - 12:32:25

ICE-Neubaustrecke Berlin-München zum Fahrplanwechsel gestartet. Jeder dritte Fernzug bundesweit musste angepasst werden. "Der erste reguläre ICE von Berlin über die neue Strecke ist eine Minute zu früh in München angekommen. Geplante Ankunft war 11.02 Uhr", sagte ein Bahnsprecher am Sonntag.

Im Zugverkehr habe der Fahrplanwechsel gut geklappt. "Dieses Wochenende sind zudem mehr Passagiere unterwegs als sonst. In einigen Fernzügen kann es eng werden. Wahrscheinlich wollen sich viele auch die neue ICE-Verbindung anschauen", sagte der Bahnsprecher. Von Berlin, aber auch Potsdam und Cottbus, beträgt die Zeitersparnis nach München rund 90 Minuten. Der ICE fährt mit bis zu 300 Stundenkilometern durch den Thüringer Wald.

Bahnfahren ist allerdings zum Fahrplanwechsel teurer geworden. Ferntickets zum vollen Preis kosten im Durchschnitt in der zweiten Klasse 1,9 Prozent und in der ersten Klasse 2,9 Prozent mehr. Keine Preisänderung gibt es bei Bahncards 25 und 50 und den "Sparpreis"-Sonderangeboten. Im Regionalverkehr erhöht sich das Preisniveau um 2,3 Prozent. Einzeltickets für Regionalbahnen werden im Durchschnitt 2,4 Prozent teurer.

Auf den 623 Kilometern zwischen Berlin und München über Erfurt fahren die ICE-Züge mit bis zu Tempo 300. Zuletzt wurde der 107 Kilometer lange Abschnitt von Erfurt nach Ebensfeld in Oberfranken gebaut. Der Neu- und Ausbau der Gesamtstrecke kostete rund zehn Milliarden Euro.

Bei der Eröffnungsgala lief es in der Nacht zum Samstag noch nicht so rund. Ein ICE mit rund 200 Ehrengästen und Journalisten erreichte München wegen diverser Pannen auf der Strecke mehr als zwei Stunden zu spät. Am Freitagnachmittag waren zwei ICE-Sonderzüge ohne Verzögerungen im Berliner Hauptbahnhof eingefahren - auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stieg kurz zu.

@ dpa.de

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