Deutschland, Service

BERLIN - Hilfsorganisationen haben schon Vorbereitungen für die Opfer des Hurrikans "Irma" in der Karibik getroffen.

08.09.2017 - 13:47:24

STICHWORT: Hilfe für die Karibik kommt in Gang - Dafür kann man spenden. Die Lage ist allerdings noch unübersichtlich. Klar ist: Der Wirbelsturm hat einige Inselstaaten verwüstet.

- UNICEF

"Große Probleme zeigen sich oft erst hinterher, wenn etwa eine ohnehin schwache Infrastruktur betroffen ist, Krankenhäuser nicht mehr funktionieren, die Nahrungsmittelversorgung unterbrochen ist und Schulen monatelang geschlossen bleiben", erklärt UNICEF-Sprecher Rudi Tarneden. Auf den vom Hurrikan teils schwer getroffenen Inseln Antigua, Barbuda und Barbados unterstützt UNICEF die Behörden mit Materialien zur Wasseraufbereitung, Hygieneartikeln, Medikamenten, Zusatznahrung und Schutzutensilien. UNICEF hat unter https://www.unicef.de/spenden/jetzt-spenden?purpose124158 eine Online-Spendenmöglichkeit speziell zu "Irma" eingerichtet.

- Aktion Deutschland Hilft

Aktion Deutschland Hilft, ein Dachverband verschiedener Hilfsorganisationen, will vor allem auf Inseln helfen, wo sich staatliche Unterstützung als schwierig erweist, und die keine Überseegebiete oder besondere Gemeinden europäischer Länder sind, erklärte eine Sprecherin. Partner der Aktion bereiten sich auf Einsätze vor. Noch müsse aber mehr über die Ausmaße bekannt werden. Grundsätzlich könnten Trinkwasser, Lebensmittel und stabile Zeltplanen für Notunterkünfte bereitgestellt werden. Spenden unter dem Stichwort "Nothilfe weltweit" werden auf einem Spendenkonto entgegengenommen.

Bank für Sozialwirtschaft. IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 BIC: BFSWDE33XXX,

- Diakonie Katastrophenhilfe

Auch die Katastrophenhilfe der Diakonie hat sich zusammen mit internationalen Partnern auf Schäden "Irmas" vorbereitet. Bisher galt das Augenmerk vor allem Haiti, das nach ersten Erkenntnissen aber weniger Sturmschäden verzeichnet als zuvor angenommen. "Wir müssen nun auf die genaue Schadenerhebung warten", erklärte ein Sprecher. Grundsätzlich stünden Hilfskits mit Kohletabletten zur Wasserraufbereitung, Hygieneartikel, Planen und Decken bereit. Unter dem Stichwort "Sturmhilfe Karibik" werden auf dem Katastrophenhilfe-Konto der Diakonie Spenden entgegengenommen.

Evangelische Bank. IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02 BIC: GENODEF1EK1

- Caritas international

Nothilfe-Teams von Caritas international werden zuerst mit lokalen Regierungen Bedarfs- und Schadenserhebungen durchführen sowie Hilfsgüter zu den Menschen in den betroffenen Regionen bringen. Sobald der Hurrikan über die Karibik hinweggezogen ist, können von Caritas auch Hilfsgüter wie Planen und Bauwerkzeug sowie Hygieneartikel und Küchenutensilien verteilt werden. Spendengelder speziell für "Irma"-Opfer können unter dem Stichwort "Hurrikan Irma" auf folgendes Konto überwiesen werden.

Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe. IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02 BIC: BFSWDE33KRL

- SOS-Kinderdörfer weltweit

Die SOS-Kinderdörfer haben unter anderem in Haiti und dem benachbarten Inselteil der Dominikanischen Republik erste Lebensmittel- und Wasservorräte aufgestockt, Gebäude gesichert und Notunterkünfte eingerichtet. Spenden können auf das normale Nothilfekonto der Organisation überwiesen werden. Die Gelder werden dann dort eingesetzt, wo sie im Moment gebraucht werden, wie ein Sprecher erklärt. Beim Verwendungszweck sollte "Nothilfe" angegeben werden.

GLS Gemeinschaftsbank. IBAN: DE22 4306 0967 2222 2000 00 BIC: GENODEM1GLS

- Arbeiter-Samariter Bund

Der ASB ist schon seit dem Erbeben 2010 mit einem Länderbüro auf Haiti vertreten und hat bereits Helfer vor Ort. In Deutschland wartet ein Notfallteam auf Abruf, um in betroffenen Gebieten medizinische Feldlager aufzubauen. Der noch unübersichtlichen Lage wegen wurde allerdings noch kein spezielles Spendenkonto eingerichtet.

@ dpa.de

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