Produktion, Absatz

BERLIN - Durch die audiovisuellen Medien wurden 2015 in Deutschland direkt oder indirekt fast 67 Milliarden Euro erwirtschaftet.

10.07.2017 - 18:09:25

Studie: Fast 830 000 Arbeitsplätze durch audiovisuelle Medien. Knapp jeder 50. Arbeitsplatz (1,98 Prozent) ging auf die Aktivitäten von Fernsehen, Radio und anderen audiovisuellen Medien wie Kino oder Videogames zurück, wie eine am Montag in Berlin vorgestellte Studie im Auftrag des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) zeigt. Insgesamt hingen von der Branche danach 829 000 Beschäftigte ab.

Die Studie zeige den Stellenwert audiovisueller Medien in der Gesamtwirtschaft, sagte der EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU). Sie seien in Deutschland der fünftstärkste Wirtschaftszweig. Diese Realität müsse die Politik bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen anerkennen, etwa durch eine Stärkung des Urheberrechts und der technischen Infrastruktur.

Angesichts der Ergebnisse nannte der für Radio und Audiodienste zuständige VPRT-Vorsitzende Klaus Schunk die Untersuchung einen "Hilferuf" an die Politik.

Für die Studie der IW Consult GmbH, einer Tochter des Instituts der deutschen Wirtschaft, wurden alle direkten und indirekten Effekte der audiovisuellen Medienindustrie errechnet. Der VPRT mit rund 150 Mitgliedern ist die Interessenvertretung der privaten Rundfunk- und Telemedienunternehmen.

@ dpa.de

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