Transport, Verkehr

BERLIN - Der neue Hauptstadtflughafen (BER) wird auch nach Aussage des Flughafenchefs Karsten Mühlenfeld wahrscheinlich erst im Frühjahr 2018 eröffnet.

29.12.2016 - 10:49:25

Flughafenchef: Kaum noch Chance auf BER-Eröffnung im Jahr 2017. Die Chance, den Flughafen in Schönefeld bei Berlin wie geplant bis Ende 2017 in Betrieb zu nehmen, sei "nur noch sehr gering", sagte Mühlenfeld dem "Tagesspiegel" (Donnerstag). In Diskussionen mit den am Bau beteiligten Firmen seien in den vergangenen Monaten aber alle der Meinung gewesen, dass diese Chance bestehe. "Und solange das so ist, geben wir das Ziel nicht auf", fügte der Geschäftsführer der Flughafengesellschaft hinzu.

Eine mit der Angelegenheit vertraute Person hatte der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag mitgeteilt, dass ein Eröffnungstermin noch 2017 nicht mehr zu erreichen sei. Der Flughafen-Aufsichtsrat peile nun eine Eröffnung im Frühjahr 2018 an. Mühlenfeld sagte: "Wenn es nicht Oktober/November wird, dann wird es frühestens zum Flugplanwechsel etwas, also Ende März." Ein Umzug vom Flughafen Tegel nach Schönefeld zur Winterzeit wäre zu gefährlich.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Mögliche Vorentscheidung über Verkauf von Air Berlin am Donnerstag. Die drei Gläubigerausschüsse des Dachkonzerns, der deutschen Gesellschaft und der Techniksparte sollen nach Informationen aus Branchenkreisen zu entsprechenden Beratungen zusammenkommen. BERLIN - Bei der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin könnte am Donnerstag eine Vorentscheidung über den Verkauf an Investoren fallen. (Boerse, 20.09.2017 - 19:09) weiterlesen...

Drohende Jobverluste bei Air Berlin - Verkauf rückt näher. "Schon jetzt ist klar, dass ein großer Teil keine Anschlussbeschäftigung bei einem der potenziellen Erwerber finden wird", warnte Verdi-Vorstandsmitglied Christine Behle am Mittwoch in Berlin. Sie forderte eine Transfergesellschaft mit öffentlichem Geld. In einer solchen können Betroffene weiterqualifiziert und in neue Jobs vermittelt werden. An diesem Donnerstag berät der Gläubigerausschuss von Air Berlin über die Kaufangebote, am Montag soll dann der Aufsichtsrat entscheiden. BERLIN - Mit dem Verkauf der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin droht vielen der mehr als 8000 Beschäftigten nach Einschätzung der Gewerkschaft Verdi die Arbeitslosigkeit. (Boerse, 20.09.2017 - 16:44) weiterlesen...

BDI-Chef kritisiert Trumps Äußerungen zu Iran. "Statt Schwarz-Weiß-Malerei, die bestimmte Staaten zu Schurkenstaaten erklärt, halte ich eine differenziertere Betrachtungsweise für erfolgversprechender", sagte BDI-Präsident Dieter Kempf am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. BRÜSSEL - Die Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen das Atomabkommen mit dem Iran stoßen beim Bundesverband der Deutschen Industrie auf deutliche Kritik. (Boerse, 20.09.2017 - 16:02) weiterlesen...

Transfergesellschaft für Air-Berlin-Mitarbeiter gefordert. "Schon jetzt ist klar, dass ein großer Teil der Beschäftigten keine Anschlussbeschäftigung bei einem der potenziellen Erwerber finden wird", teilte Verdi-Vorstandsmitglied Christine Behle am Mittwoch in Berlin mit. Notwendig sei, dass Bund und Länder die Gesellschaft unterstützen, da Air Berlin voraussichtlich kein Geld geben könne. Die Länder Berlin, Nordrhein-Westfalen und Bayern wurden aufgefordert, der Bildung einer Transfergesellschaft zuzustimmen. BERLIN - Vor dem Verkauf der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin fordern nach Gewerkschaftsangaben die Geschäftsführung und Verdi eine Transfergesellschaft für zahlreiche Mitarbeiter. (Boerse, 20.09.2017 - 15:46) weiterlesen...

Schummeleien beim Startgewicht: Ryanair-Klage abgewiesen. Das Verwaltungsgericht Darmstadt wies am Mittwoch eine Klage der Iren gegen die Deutsche Flugsicherung ab, wie ein Justizsprecher berichtete. DARMSTADT - Der Billigflieger Ryanair ist vorläufig mit seinem Versuch gescheitert, mit zu niedrig angesetzten Startgewichten in Deutschland geringere Start- und Landegebühren zahlen zu müssen. (Boerse, 20.09.2017 - 15:17) weiterlesen...

Tuifly spekuliert nach Air-Berlin-Pleite auf bessere Geschäfte. Sollte Tuifly dadurch bis zu 14 Flugzeuge zurückbekommen, die sie an Air Berlins Touristiktochter Niki vermietet hat, könnte sie laut Keppler ihr Flugangebot etwa auf der Langstrecke ausweiten. KÖLN - Der Ferienflieger Tuifly rechnet sich nach der Insolvenz von Air Berlin und Easyjet wollen sich Teile von Air Berlin einverleiben. (Boerse, 20.09.2017 - 14:27) weiterlesen...