Air Berlin Plc, GB00B128C026

BERLIN - Der langjährige Air-Berlin -Vorstandschef Joachim Hunold (68) hat lange an seinem Aktienpaket festgehalten.

13.10.2017 - 16:57:26

Ex-Chef Hunold erlöst noch knapp 600 000 Euro für Air-Berlin-Aktien. Nach der Insolvenz der Fluggesellschaft vor zwei Monaten trennte er sich aber schrittweise von seinen rund 2,2 Millionen Anteilen und bekam nur noch relativ wenig dafür: exakt 595 760,29 Euro. Das geht aus Pflichtmitteilungen des Unternehmens für die Börse hervor. Zuvor hatte der "Spiegel" darüber berichtet. Demnach sollen die Anteile zu besten Zeiten rund 45 Millionen Euro wert gewesen sein.

Hunold verkaufte seine Aktien in mehreren Tranchen am 4., 5. und 6. September sowie am 6. und 9. Oktober. Die Verkaufskurse lagen bei 25 bis 28 Cent pro Aktie. Der Ausgabepreis im Mai 2006 betrug 12 Euro. Unmittelbar vor dem Insolvenzantrag am 15. August war die Aktie für 75 Cent zu haben.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Air-Berlin-Flieger darf auf Island nicht abheben. Die deutsche Fluggesellschaft habe Flughafengebühren nicht gezahlt, teilte der Betreiber des internationalen Flughafens Keflavik, Isavia, in der Nacht zum Freitag mit. Der Rückflug nach Düsseldorf wurde gestrichen. Laut Isavia waren die Gebühren bereits vor dem Insolvenzantrag von Air Berlin im August fällig. Die Entscheidung, das Flugzeug jetzt nicht abheben zu lassen sei "die letzte Maßnahme, um die Bezahlung bereits erbrachter Dienstleistungen sicherzustellen". Zuvor hatte das Luftverkehrs-Onlinemedium "Airlive" über das gestrandete Flugzeug berichtet. REYKJAVIK - Ein Flugzeug der insolventen Air Berlin darf auf Island nicht mehr abheben. (Boerse, 20.10.2017 - 11:45) weiterlesen...

Behörde untersucht spektakuläres Air-Berlin-Flugmanöver in Düsseldorf. Das Flugzeug aus Miami war am Montag kurz vor der Landung durchgestartet und nach links über den Düsseldorfer Airport abgedreht. Nach einer Runde brachte der Pilot Flug AB 7001 sicher auf den Boden. DÜSSELDORF - Ein aufsehenerregendes Flugmanöver der letzten Air-Berlin-Maschine aus den USA nach Düsseldorf beschäftigt nun das Luftfahrt-Bundesamt. (Boerse, 17.10.2017 - 16:56) weiterlesen...

WDH: Air Berlin könnte doch Geld für Transfergesellschaft geben (Wiederholung mit korrigiertem Namen im zweiten Absatz, erster Satz. (Boerse, 17.10.2017 - 14:04) weiterlesen...

Air Berlin könnte doch Geld für Transfergesellschaft geben. Man sehe große Chancen, "dass sich die Air Berlin trotz Insolvenz an einer solchen Transfergesellschaft finanziell beteiligen kann", heißt es in einer E-Mail des Unternehmens an Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD). BERLIN - Für die Beschäftigten der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin könnte es möglicherweise doch eine Transfergesellschaft geben. (Boerse, 17.10.2017 - 13:52) weiterlesen...