Produktion, Absatz

BERLIN - Der Discounter Penny belohnt künftig Kunden, die eine Mehrweg-Tragetasche des Supermarkts zum Einkaufen mitbringen.

16.02.2017 - 12:12:25

Penny will Kunden mit Mehrweg-Taschen mit zehn Cent belohnen. Wer seine Waren in die Tragetasche aus Recyclingmaterial packt, muss zehn Cent weniger bezahlen - es gibt sie für 99 Cent in den Märkten zu kaufen. Zudem spendet die Kette weitere zehn Cent für einen guten Zweck. Einweg-Plastiktüten gibt es in den mehr als 2100 Filialen in Deutschland demnächst gar nicht mehr. "Bisher haben wir pro Jahr 62 Millionen Plastiktüten verkauft", sagte Penny-Marketingchef Stefan Magel am Donnerstag einer Mitteilung zufolge in Berlin.

Auch die Supermarktketten Rewe und Real, der Discounter Lidl und der Textil-Discounter KiK haben bereits den Verzicht auf Plastiktüten beschlossen und setzen stattdessen auf Papier, Kartons und Mehrweg-Taschen aus Plastik oder Stoff. Viele andere Einzelhändler verlangen für die umweltschädlichen Tragetaschen inzwischen Geld, um den Verbrauch zu reduzieren. Penny gehört zur Rewe-Gruppe und hat bereits Anfang Dezember den Ankauf von Plastiktüten gestoppt, bald dürfte der Vorrat überall aufgebraucht sein.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Trump unterstützt Vorschlag zur Gesundheitsreform. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat sich entschieden hinter einen Vorschlag aus dem Senat gestellt, der doch noch eine Gesundheitsreform in den USA ermöglichen soll. Den Entwurf für ein neues Gesetz zum Ersetzen der bei den regierenden Konservativen unbeliebten "Obamacare" hatten die republikanischen Senatoren Lindsey Graham und Bill Cassidy vorgelegt. Er gilt als letzte Chance der Republikaner, "Obamacare" los zu werden. Wenn am 30. September kein Gesetz unterzeichnet ist, sind im Senat für die Republikaner unerreichbare 60 der 100 Stimmen nötig, weil dann wegen des Auslaufens einer befristeten Sonderregel keine einfache Mehrheit mehr reicht. Trump unterstützt Vorschlag zur Gesundheitsreform (Boerse, 20.09.2017 - 21:42) weiterlesen...

Amerikanische Erdbebenwarte: Erdbeben der Stärke 6,1 im Pazifik bei Japan. Das Beben hatte eine Stärke von 6,1, wie die amerikanische Erdbebenwarte USGS am Mittwochabend (MESZ) mitteilte. Das Epizentrum lag im Pazifik, einige hundert Kilometer östlich der Atomruine Fukushima. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht. In Mexiko hatte am Dienstag ein Erdbeben der Stärke 7,1 verheerende Schäden angerichtet und mehr als 220 Menschen getötet. BERLIN/TOKIO - Keine 24 Stunden nach dem schweren Erdbeben in Mexiko hat auch vor Japan die Erde stark gebebt. (Wirtschaft, 20.09.2017 - 20:50) weiterlesen...

Dreyer sorgt sich wegen geplanter Stahl-Fusion um Jobs in Andernach. Der Fokus der Landesregierung liege auf dem Erhalt des Standortes und der dortigen Arbeitsplätze, betonte Dreyer laut einer Mitteilung am Dienstag mit Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD). Bereitschaft zu Veränderung sei nötig, darin sei sie sich mit Thyssen einig. Bestehende Vereinbarungen müssten aber eingehalten werden. ANDERNACH/MAINZ - Angesichts der geplanten Fusion der Stahlsparte von Thyssenkrupp mit dem indischen Konkurrenten Tata sorgt sich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) um die Jobs am Thyssen-Standort Andernach. (Boerse, 20.09.2017 - 19:33) weiterlesen...

Mexiko-Beben: Für 14 Millionen Schüler fällt Unterricht aus. Das teilte Bildungsminister Aurelio Nuño am Mittwoch bei Twitter mit Blick auf notwendige Untersuchungen auf mögliche Schäden mit - mehrere Schulen wurden schwer beschädigt. "Die Sicherheit der Kinder, Jugendlichen und Lehrer hat Priorität", betonte der Minister. In insgesamt neun Bundesstaaten sowie in der Hauptstadt Mexiko-Stadt sei der Schulunterricht daher vorerst ausgesetzt worden, sagte Nuño. MEXIKO-STADT - Nach dem verheerenden Erdbeben der Stärke 7,1 fällt für rund 14 Millionen Schüler in Mexiko vorerst der Unterricht aus. (Wirtschaft, 20.09.2017 - 19:19) weiterlesen...

Mögliche Vorentscheidung über Verkauf von Air Berlin am Donnerstag. Die drei Gläubigerausschüsse des Dachkonzerns, der deutschen Gesellschaft und der Techniksparte sollen nach Informationen aus Branchenkreisen zu entsprechenden Beratungen zusammenkommen. BERLIN - Bei der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin könnte am Donnerstag eine Vorentscheidung über den Verkauf an Investoren fallen. (Boerse, 20.09.2017 - 19:09) weiterlesen...

Kostenloses WLAN - Sachsen-Anhalt startet Förderprogramm für den Ausbau. Künftig können Kommunen, Tourismusverbände oder Museen, aber auch Freifunkinitiativen Finanzspritzen beantragen, um an öffentlichen Plätzen den mobilen Internetzugang anzubieten. Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Wünsch will Details zur Förderung am Donnerstag (12.00 Uhr) in Magdeburg vorstellen. Geplant war ursprünglich, die Landesförderung bereits im April zu starten. MAGDEBURG - Sachsen-Anhalt will den Ausbau von kostenlosen WLAN-Netzen in den Städten und Gemeinden unterstützen. (Boerse, 20.09.2017 - 18:34) weiterlesen...