VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

BERLIN - Das Kraftfahrzeuggewerbe hat im vergangenen Jahr eine deutliche Geschäftsbelebung verzeichnet und ist trotzdem nicht zufrieden.

16.02.2017 - 14:02:24

Nur Gebrauchtwagen-Handel einträglich. Was unterm Strich übrig bleibe, sei zu wenig, sagte der Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), Jürgen Karpinski, am Donnerstag in Berlin. Besonders gering sei der Gewinnanteil im Neuwagenverkauf. Karpinski nannte es "bedenklich, wenn wir im Kerngeschäft des Autohandels kaum noch Geld verdienen".

Das deutsche Kfz-Gewerbe mit Handel und Werkstätten machte 2016 einen Umsatz von 172 Milliarden Euro, das waren 9,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Davon seien aber nach vorläufigen Berechnungen lediglich 1,6 bis 1,9 Prozent als Rendite in den Kassen der Unternehmen geblieben, sagte Karpinski. Das wären etwa 2,7 bis 3,3 Milliarden Euro.

Die Gründe für den wenig lukrativen Neuwagenverkauf seien vielfältig. Kosten entstünden durch immer neue Hersteller-Auflagen für Änderungen am Erscheinungsbild der Autohäuser, durch neue Werkstatt-Technik, gesetzliche Vorgaben und die Umstellung auf neue Verkaufskonzepte im Internet. Die Händler brauchten "mehr Luft zum Atmen", verlangte der Präsident.

Gemessen am Umsatz lief es 2016 im Gebrauchtwagenhandel am besten. In diesem Segment flossen 67,6 Milliarden Euro in die Kassen, ein Plus von 17,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Eine ähnliche Größenordnung hatte der Neuwagenverkauf: Die 61,1 Milliarden Euro Umsatz bedeuteten aber lediglich einen Zuwachs von 4,9 Prozent. Beim Service, also Wartung und Reparaturen in Werkstätten, ging es um 5,6 Prozent auf 32,0 Milliarden Euro nach oben.

@ dpa.de

Vergessen Sie Börsenliteratur!

Lesen Sie nur noch dieses Buch: „Der Börsenflüsterer“ von Meir Barak! Der gefeierte Börsenspezialist Barak zeigt Ihnen im kostenlosen ersten Teil seins Buches, wie Sie jetzt an der Börse aus der Routine ausbrechen können. Sie werden weniger arbeiten und trotzdem mehr verdienen. Und so einfach geht es …!

Weitere Meldungen

Durchsuchungen bei Daimler. Ein Großaufgebot an Ermittlern durchsuchte am Dienstag mehrere Daimler-Standorte in verschiedenen Bundesländern. Hintergrund ist ein Verdacht auf Betrug und der strafbaren Werbung. STUTTGART - Der Autokonzern Daimler rückt wegen möglicher Abgas-Manipulationen bei Dieselautos zunehmend ins Visier der Justiz. (Boerse, 23.05.2017 - 15:29) weiterlesen...

Kunden streiten in VW-Abgasaffäre mit Versicherungen BERLIN - Die VW angebotenen Nachbesserung der Software zufrieden geben, sondern verlangten Schadenersatz oder wollten vom Kaufvertrag zurücktreten. (Boerse, 23.05.2017 - 11:59) weiterlesen...

Daimler forciert Elektro-Offensive - Merkel bei Grundsteinlegung. "Die Automobilindustrie steht vor einer fundamentalen Transformation und wir begreifen uns als treibende Kraft des Wandels", sagte Vorstandschef Dieter Zetsche am Dienstag zur Grundsteinlegung einer neuen Batteriefabrik in Kamenz. Sie soll Mitte 2018 fertig sein und als Kompetenzzentrum dienen. Insgesamt investiert Daimler eine Milliarde Euro in seine weltweite Batterieproduktion. Die Hälfte davon fließt nach Kamenz. Unklar ist bisher, wohin die anderen Gelder gehen. Experten vermuten einen Standort auf einem der großen Märkte für E-Autos wie China oder USA. KAMENZ - Der Autobauer Daimler forciert seine Elektro-Offensive und errichtet deshalb einen weltweiten Produktionsverbund für Batterien. (Boerse, 22.05.2017 - 17:11) weiterlesen...

Hendricks beharrt auf Millionen-Ziel für Elektroautos bis 2020. Wenn allein VW für den chinesischen Markt ab diesem Jahr 400 000 Batterie- und Hybrid-Fahrzeuge zur Verfügung stellen wolle, "müsste es ja wohl gelingen, diese eine Million tatsächlich auf die Straße zu bekommen in Deutschland", sagte die SPD-Politikerin am Montag in Berlin. BERLIN - Bundesumweltministerin Barbara Hendricks beharrt auf dem Ziel von einer Million Elektroautos in Deutschland bis 2020. (Boerse, 22.05.2017 - 11:16) weiterlesen...

Peso-Turbulenzen machen deutschen Unternehmen in Mexiko zu schaffen. Von den Wechselkursschwankungen sind auch deutsche Unternehmen in Mexiko betroffen. "Der Verfall des Pesos hat vor allem die Importeure vor Probleme gestellt, weil die mexikanischen Kunden geplante Anschaffungen beispielsweise für Maschinen erst einmal aufschieben", sagte der Geschäftsführer der Deutsch-Mexikanischen Industrie- und Handelskammer, Johannes Hauser. "Von einer dramatischen Entwicklung bei den Stornierungen ist uns aber nichts bekannt. MEXIKO-STADT - Die protektionistischen Töne aus Washington seit der Wahl von US-Präsident Donald Trump haben den mexikanischen Peso auf Talfahrt geschickt. (Wirtschaft, 21.05.2017 - 14:41) weiterlesen...

WDH: Kaufprämie für moderne Dieselautos? Seehofer: Nichts entschieden. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) stellte am Samstag klar, dass noch nichts entschieden sei. Nötig sei ein Gesamtkonzept, keine "isolierten Lösungen", sagte er zum Abschluss einer CSU-Klausur in der Oberpfalz. SCHWARZENFELD - Innerhalb der bayerischen Staatsregierung wird über die Forderung nach einer Kaufprämie für moderne Dieselautos diskutiert - aber nur als eine denkbare Maßnahme. (Boerse, 21.05.2017 - 14:35) weiterlesen...