Indikatoren, Lebensmittelhandel

BERLIN / BRÜSSEL - Der Arbeitsmarkt brummt, der schwache Euro stützt die Exporte: Führende Wirtschaftsforschungsinstitute trauen der deutschen Wirtschaft ein etwas stärkeres Wachstum zu als zuletzt angenommen, wie aus der am Mittwoch in Berlin vorgelegten Gemeinschaftsprognose hervorgeht.

12.04.2017 - 17:11:38

GESAMT-ROUNDUP: Stabiler Aufschwung und weniger Arbeitslose - aber auch Risiken. Rückenwind kommt auch von der anziehenden Weltwirtschaft. Handelsbarrieren könnten die exportorientierte deutsche Konjunktur dagegen empfindlich treffen.

BERLIN/BRÜSSEL - Der Arbeitsmarkt brummt, der schwache Euro stützt die Exporte: Führende Wirtschaftsforschungsinstitute trauen der deutschen Wirtschaft ein etwas stärkeres Wachstum zu als zuletzt angenommen, wie aus der am Mittwoch in Berlin vorgelegten Gemeinschaftsprognose hervorgeht. Rückenwind kommt auch von der anziehenden Weltwirtschaft. Handelsbarrieren könnten die exportorientierte deutsche Konjunktur dagegen empfindlich treffen.

USA: Einfuhrpreise steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - Die Preise für in die USA eingeführte Güter sind im März stärker gestiegen als erwartet. Die Importpreise seien um 4,2 Prozent im Jahresvergleich geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einer Teuerungsrate von 4,0 Prozent gerechnet. Der Zuwachs im Vormonat fiel mit revidiert 4,8 Prozent außerdem höher aus als der zunächst ermittelte Anstieg um 4,6 Prozent.

Großbritannien: Arbeitslosenquote wie erwartet bei 4,7 Prozent

LONDON - Der britische Arbeitsmarkt zeigt sich trotz Brexit weiterhin in guter Verfassung. Die Arbeitslosenquote habe im Zeitraum Dezember bis Februar bei 4,7 Prozent gelegen und damit auf dem niedrigsten Stand seit mehr als 40 Jahren, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch mitteilte. Volkswirte hatten diese Quote erwartet. Im Zeitraum von November bis Januar hatte die Quote ebenfalls bei 4,7 Prozent gelegen.

Spanien: Inflation schwächt sich deutlich ab

MADRID - In Spanien hat sich die Inflation im März merklich abgeschwächt. Wie das nationale Statistikamt INE am Mittwoch in einer zweiten Schätzung mitteilte, erhöhten sich die nach europäischer Methode berechneten Verbraucherpreise (HVPI) zum Vorjahresmonat um 2,1 Prozent. Eine erste Schätzung wurde damit bestätigt. Im Februar hatte die Rate noch 3,0 Prozent betragen. Im Monatsvergleich stiegen die Preise im März um 1,1 Prozent.

China: Verbraucherpreise steigen moderat

PEKING - In China setzt sich die moderate Inflation fort. Nach Angaben des nationalen Statistikamts vom Mittwoch stiegen die Verbraucherpreise im März um 0,9 Prozent zum Vorjahresmonat. Der Anstieg war nur etwas stärker als der Zuwachs von 0,8 Prozent im Februar. Analysten hatten aktuell eine Rate von 1,0 Prozent erwartet.

In der Schweiz sinken die Wohnungs- und Häuserpreise

ZÜRICH - Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind im ersten Quartal 2017 deutlich gesunken. Günstiger wurden insbesondere Eigentumswohnungen im mittleren Preissegment, aber auch die Häuserpreise fielen.

ROUNDUP/Putin: Beziehungen zu USA haben sich unter Trump verschlechtert

MOSKAU - Kremlchef Wladimir Putin hat eine Verschlechterung der Beziehungen zwischen Russland und den USA seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump angeprangert. "Man kann sagen, dass das Vertrauensniveau auf Arbeitsebene nicht besser geworden ist, sondern eher schlechter, vor allem auf militärischer Ebene", sagte Putin dem Fernsehsender Mir am Mittwoch in Moskau.

ROUNDUP: IWF-Chefin hält sich Beteiligung an Griechenland-Hilfen weiter offen

BRÜSSEL - Der Internationale Währungsfonds (IWF) legt sich weiter nicht auf die von Deutschland geforderte Beteiligung an den neuen Griechenland-Hilfen fest. IWF-Chefin Christine Lagarde machte am Mittwoch zur Bedingung, vorher zu verabreden, wie das Krisenland nach 2018 bei seinen Schulden entlastet wird.

IWF sieht Weltwirtschaft 'in beschwingtem Schritt'

BRÜSSEL - Die Weltwirtschaft gewinnt aus Sicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) an Fahrt. Für die Industrieländer habe sich der Ausblick verbessert, Schwellenländer würden 2017 mehr als drei Viertel zum globalen Wachstum beitragen und weniger entwickelte Länder profitierten von höheren Rohstoffpreisen, sagte IWF-Direktorin Christine Lagarde am Mittwoch in Brüssel. "Alles zusammen genommen, sehen wir eine Weltwirtschaft in beschwingtem Schritt." Zahlen werde sie nächste Woche bei der IWF-Tagung vorlegen.

ROUNDUP/WTO: Unsicherheit über Handelspolitik bedroht Welthandel

GENF - Unsicherheit über die künftige Handelspolitik der großen Weltwirtschaftsplayer birgt nach Angaben der Welthandelsorganisation (WTO) erhebliche Risiken für den Welthandel. "Die kurzfristig unvorhersehbare Entwicklung der Weltwirtschaft und der Mangel an Klarheit über Regierungspläne in Bezug auf Währungs-, Steuer- und Handelspolitik erhöhen das Risiko, dass der Handel erstickt wird", hieß es am Mittwoch im WTO-Jahresbericht zum Welthandel.

RATING: Fitch gibt den USA weiterhin die Bestnote

LONDON - Die Ratingagentur Fitch gibt den USA für ihre Kreditwürdigkeit weiterhin die Bestnote. Die Bonität der größten Volkswirtschaft der Welt werde weiterhin mit "AAA" bewertet, teilte Fitch am Dienstag in London mit. Es droht derzeit auch keine Herabstufung. Der Ausblick für das Rating bleibe stabil.

Fed-Mitglied Williams: 2017 bis zu vier Zinsanhebungen - Bilanz reduzieren

FRANKFURT - Das US-Notenbankmitglied John Williams hat insgesamt bis zu vier Leitzinserhöhungen in diesem Jahr und den baldigen Beginn eines Abbaus der billionenschweren Notenbankbilanz angekündigt. "Drei bis vier Zinserhöhungen scheinen in diesem Jahr angemessen", sagte der Chef der regionalen Notenbank von San Francisco der "Börsen-Zeitung" (Mittwochausgabe). Zugleich bekräftigte er, dass die Fed gegen Jahresende mit der Rückführung ihrer Bilanz beginnen werde. "Klar ist, dass wir die Bilanz auf ein sehr viel niedrigeres Niveau zurückfahren wollen."

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

USA: Verkäufe bestehender Häuser steigen überraschend deutlich. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 2,0 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Dienstag in Washington mit. Erwartet wurde lediglich ein Zuwachs von 0,2 Prozent. Allerdings wurde der Zuwachs im Vormonat von ursprünglich 0,7 Prozent auf 0,4 Prozent nach unten revidiert. Auf das Jahr hochgerechnet wurden im Oktober 5,48 Millionen Häuser verkauft. Erwartet wurden 5,40 Millionen Häuser. WASHINGTON - In den USA haben die Verkäufe bestehender Häuser im Oktober überraschend deutlich zugelegt. (Wirtschaft, 21.11.2017 - 16:13) weiterlesen...

USA: Frühindikatoren steigen überraschend stark. Er habe um 1,2 Prozent zum Vormonat zugelegt, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten nur einen Zuwachs um 0,8 Prozent erwartet. WASHINGTON - In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im Oktober stärker als erwartet gestiegen. (Wirtschaft, 20.11.2017 - 16:13) weiterlesen...

OECD warnt vor Verschärfung des Fachkräftemangels in Großbritannien. Obwohl es im Vereinigten Königreich einen starken Aufschwung mit einer rekordhohen Beschäftigung gebe, bleibe die Produktivität der britischen Arbeitnehmer nach wie vor schwach, hieß es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der OECD zur Lage auf dem britischen Arbeitsmarkt. Im Zuge des Brexits könnte sich der Mangel an Fachkräften in der britischen Wirtschaft weiter verstärken. PARIS - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat in Großbritannien eine Verbesserung der beruflichen Ausbildung angemahnt. (Wirtschaft, 20.11.2017 - 14:18) weiterlesen...

Japans Exporte laufen 2017 so gut wie seit 2008 nicht mehr. Im Oktober legten die Ausfuhren zum vierten Mal hintereinander zweistellig zu. Es war zudem der elfte Monat in Folge, in dem die Exporte stiegen. In den ersten zehn Monaten exportierte das Land nach Angaben der Regierung vom Montag Waren im Wert von 64 Billionen Yen (487 Mrd Euro) - dies ist der höchste Wert seit dem Jahr 2008, also vor der Finanzkrise. TOKIO - Der schwache Yen, der Smartphone-Boom und die deshalb rege Nachfrage nach Halbleiterprodukten sowie die stark gestiegenen Ausfuhren nach China halten Japans Exportwirtschaft weiter am Laufen. (Wirtschaft, 20.11.2017 - 08:37) weiterlesen...

Deutschland: Erzeugerpreise steigen schwächer. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts vom Montag lagen die Erzeugerpreise 2,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im September hatte die Jahresrate 3,1 Prozent betragen. Im Monatsvergleich stiegen die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, um 0,3 Prozent. Analysten hatten mit der aktuellen Entwicklung gerechnet. WIESBADEN - In Deutschland sind die Preise auf Unternehmensebene im Oktober schwächer gestiegen als im Vormonat. (Wirtschaft, 20.11.2017 - 08:02) weiterlesen...

Weniger Wohnungen in Deutschland genehmigt. Die Zahl der Baugenehmigungen sank um fast 20 000 oder 7,0 Prozent auf knapp 257 000, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete. In knapp 226 000 Fällen ging es dabei um Neubauten (minus 4,8 Prozent). WIESBADEN - Trotz hoher Nachfrage in den Ballungsgebieten wurden in Deutschland in den ersten drei Quartalen deutlich weniger Wohnungen genehmigt als im gleichen Vorjahreszeitraum. (Wirtschaft, 17.11.2017 - 11:53) weiterlesen...