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BERLIN - Bei neu vermieteten Wohnungen in Berlin sind die Mieten innerhalb eines Jahres im Schnitt um 4,0 Prozent gestiegen.

08.05.2017 - 12:19:26

Mieten in Berlin bei Neuverträgen um vier Prozent gestiegen. Das geht aus dem am Montag veröffentlichten Wohn-Index für das 1. Quartal 2017 hervor, den das Institut F+B am Montag veröffentlichte. Im Vergleich zum Vorquartal betrug das Plus 1,1 Prozent.

Unter den 50 teuersten deutschen Städten habe Berlin bei der Steigerungsrate damit unter den Top 10 gelegen. Spitzenreiter beim Anstieg der Neuvertragsmieten binnen eines Jahres waren Lörrach (Baden-Württemberg) mit 8,5 Prozent, Ostfildern (bei Stuttgart) mit 5,7 Prozent und Mörfelden-Walldorf (bei Frankfurt/Main) mit 4,8 Prozent.

In Berlin wurde im Juni 2015 die Mietpreisbremse eingeführt. Seitdem dürfen Mieten in neuen Verträgen stadtweit nur noch zehn Prozent über dem Mietspiegel liegen. Ausnahmen gelten für Neubauten, nach umfassender Modernisierung und wenn der Vormieter bereits eine hohe Miete zahlte. Diese Angaben aber kennen die neuen Mieter häufig nicht.

Das Hamburger Forschungsinstitut F+B sammelt bundesweit Daten des Wohnungs- und Immobilienmarkts und bereitet sie auf. Der neue Mietspiegel für Berlin mit den ortsüblichen Vergleichsmieten wird am 19. Mai veröffentlicht.

@ dpa.de