Öl, Gas

NEW YORK / LONDON - Die Ölpreise haben am Dienstag deutlich nachgegeben und sind auf den tiefsten Stand seit sieben Monaten gefallen.

20.06.2017 - 17:56:25

Ölpreise fallen deutlich - tiefster Stand seit November. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 45,67 US-Dollar. Das war 1,24 Dollar weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,31 Dollar auf 42,89 Dollar. Damit sind die Ölpreise wieder unter das Niveau zum Zeitpunkt einer im November angekündigten gemeinsamen Förderbegrenzung wichtiger Ölstaaten zurückgefallen.

Händler begründeten den Preisrutsch am Dienstag mit einer gestiegenen Förderung im Krisenstaat Libyen. Demnach produziere das Land aktuellen Zahlen zufolge so viel Öl wie seit vier Jahren nicht mehr. Libyen ist Mitglied im Ölkartell Opec, ist aber genauso wie Nigeria nicht an Förderkurzungen beteiligt, die sich alle anderen Opec-Staaten gemeinsam mit Russland im November selbst auferlegt haben.

Durch die Kürzungen wollen die Ölstaaten die Preise anheben. Zwischenzeitlich bewirkte Preisanstiege sind aber inzwischen verpufft. Grund dafür ist laut Experten vor allem, dass Fracking-Unternehmen in den USA sehr flexibel auf Preissteigerungen reagieren und ihr Angebot ausweiten können. Sobald die Preise steigen, steigt somit auch das US-Ölangebot, wodurch das Preisniveau wiederum gedämpft wird.

Neue Spannungen zwischen wichtigen Förderstaaten am Persischen Golf konnten unterdessen die Ölpreise am Dienstag nicht nach oben treiben. Saudi-Arabien hat nach eigenen Angaben drei mutmaßliche iranische Soldaten festgenommen, die mit einem Boot in das Hoheitsgebiet des Königreiches eingedrungen und auf eine saudische Öl-Plattform zugesteuert seien.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Ölpreise steigen - WTI auf höchstem Stand seit Mitte 2015. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete im Mittagshandel 63,79 US-Dollar. Das waren 24 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg dagegen deutlich stärker um 87 Cent auf 58,89 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Mitte 2015. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Freitag gestiegen, wobei der Preis für US-Öl deutlich stärker zulegte als der Brent-Preis. (Boerse, 24.11.2017 - 13:48) weiterlesen...

Kreise: Opec und Russland wollen schnelle Verlängerung der Förderkürzung. FRANKFURT/WIEN/MOSKAU - Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und das wichtige Ölland Russland haben sich laut einem Medienbericht auf Grundzüge einer Verlängerung der Förderbegrenzung bis Ende 2018 geeinigt. Allerdings müssten beide Seiten noch Details einer neuen Vereinbarung ausarbeiten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag. Der neue Beschluss solle bereits auf dem nächsten Opec-Treffen am 30. November gefasst werden. Die Agentur berief sich auf namentlich nicht genannte Kreise. Kreise: Opec und Russland wollen schnelle Verlängerung der Förderkürzung (Boerse, 24.11.2017 - 13:24) weiterlesen...

Preis für Opec-Rohöl legt weiter zu. Das Opec-Sekretariat meldete am Freitag, dass der Korbpreis am Donnerstag 61,14 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren fünf Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells. WIEN - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist erneut gestiegen. (Boerse, 24.11.2017 - 12:41) weiterlesen...

Ölpreise uneinheitlich - WTI auf höchstem Stand seit Mitte 2015. Während der Preis für amerikanisches Leichtöl in der Nähe seines höchsten Standes seit Juni 2015 lag, gab der Preis für europäisches Brent-Rohöl leicht nach. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 63,41 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg dagegen um 41 Cent auf 58,43 Dollar. FRANKFURT/SINGAPUR - Die Ölpreise haben sich am Freitag uneinheitlich entwickelt. (Boerse, 24.11.2017 - 08:06) weiterlesen...

Ölpreise uneinheitlich. Am frühen Abend kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 63,15 US-Dollar. Das waren 17 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg hingegen um 24 Cent auf 58,26 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben nach dem jüngsten Höhenflug am Donnerstag verschiedene Richtungen eingeschlagen. (Boerse, 23.11.2017 - 18:41) weiterlesen...

Ölpreise geben nach Höhenflug etwas nach. Gegen Mittag kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 62,91 US-Dollar. Das waren 41 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 16 Cent auf 57,86 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben ihren jüngsten Höhenflug am Donnerstag vorerst nicht weiter fortgesetzt. (Boerse, 23.11.2017 - 13:17) weiterlesen...