Stoxx 50, EU0009658160

PARIS / LONDON - Nach der Kursschwäche der vergangenen Tage haben sich die Anleger an den europäischen Aktienmärkten am Dienstag weiterhin nicht aus der Deckung gewagt.

14.11.2017 - 18:32:24

Europa Schluss: Verluste wegen Gewinnmitnahmen und Euro-Stärke. Die auf Gewinnmitnahmen zurückzuführende Konsolidierungsphase gehe bei den meisten Indizes weiter, schrieb Markus Huber von City of London Markets.

fiel um 0,49 Prozent auf 5315,58 Zähler. In London dagegen ging der FTSE 100 kaum verändert bei 7414,42 Punkten über die Ziellinie. Er wurde vom schwachen Pfund und starken Vodafone-Zahlen gestützt.

Dank starker Halbjahreszahlen und einem erhöhten Ergebnisausblick von Vodafone war die Telekommunikationsbranche in Europa der Favorit der Investoren. Die Titel der Briten zogen in London um rund 5 Prozent an und stützten so den Sektorindex Stoxx Europe 600 Telecom, der mit fast 0,4 Prozent die europaweit größten Branchengewinne einfuhr.

Im FTSE 100 wurden Vodafone jedoch noch vom Anstieg um mehr als 6 Prozent beim Handelskonzern Tesco übertrumpft. Hilfreich war dort die auflagenfreie Genehmigung der geplanten Übernahme der Booker Group durch die britischen Wettbewerbsbehörde CMA. Bruno Monteyne vom Analysehaus Bernstein sieht darin einen klar positiven Kurstreiber, weil dies große Unsicherheiten von den Aktien nehme.

Schwäche zeigte europaweit vor allem die Rohstoffbranche: Der Sektorindex der Minenwerte büßte 2,73 Prozent ein. Hier wurde als Belastung auf schwache Wirtschaftsdaten aus China verwiesen - das Land gilt als weltweit größter Rohstoffimporteur. Aktien von Rio Tinto , Anglo American und Antofagasta versammelten sich daraufhin mit Einbußen von bis zu 3 Prozent am Indexende im FTSE 100.

In Paris durften sich die Anleger von Alstom über ein Plus von 3,36 Prozent freuen. Der Zughersteller hatte im ersten Geschäftshalbjahr dank voller Auftragsbücher beim Umsatz kräftig zugelegt.

Führend im Eurostoxx und im Cac waren die Aktien von Vivendi mit einem Satz nach oben um mehr als 4 Prozent. Dafür verantwortlich gemacht wurde eine optimistische Analystenstimme von JPMorgan. Analyst Daniel Kerven hatte die Papiere auf "Overweight" hochgestuft und hält mit seinem neuen Ziel von 40 Euro fast eine Kursverdopplung für möglich. Er sieht die Musiksparte des Medienkonzerns als Wertetreiber und zählt die Aktie zu seinen "Top Picks" im europäischen Mediensektor.

In Italien machte die Aktie des Medienunternehmen RCS nach dem WM-Aus des Landes negative Schlagzeilen. Dass die Titel des Eigentümers der größten italienischen Sportzeitung "La Gazetta dello Sport" an der Mailänder Börse um fast 9 Prozent einbrachen, wurde am Markt mit den drohenden Folgen für die Werbeeinnahmen begründet. Italien war am Vorabend erstmals seit 60 Jahren in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Russland gescheitert.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!