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PARIS / LONDON - Mit leichten Kursabschlägen haben sich Europas wichtigste Aktienmärkte am Freitagvormittag präsentiert.

08.09.2017 - 11:05:24

Aktien Europa: Starker Euro bremst Anleger aus - Neutrale Wochenbilanz. Der anhaltend starke Eurokurs habe jegliches Kaufinteresse der Anleger verpuffen lassen, hieß es. Die Gemeinschaftswährung hatte am Morgen mit 1,2092 US-Dollar einen neuerlichen Höchststand seit Anfang 2015 erreicht. Ein starker Euro gilt allgemein als Exporthemmnis für die Unternehmen des Euroraums.

sank am Freitag um 0,47 Prozent auf 5090,35 Zähler. Der britische FTSE 100 büßte 0,25 Prozent auf 7378,51 Punkte ein.

Aus Branchensicht waren europaweit Bankenwerte sowie Aktien von Nahrungsmittel- und Getränkeherstellern mit Gewinnen von 0,2 beziehungsweise 0,3 Prozent am stärksten gefragt. Schwächster Sektor waren Papiere aus dem Reise- und Freizeitsektor mit einem Minus von 0,9 Prozent.

Unter den Einzelwerten standen am Freitag vor allem Papiere aus den Benelux-Ländern mit erheblichen Kursschwankungen im Anlegerfokus. So verloren die Titel von Akzo Nobel 1,7 Prozent an Wert. Der niederländische Spezialchemie- und Farbenkonzern hat sein Jahresziel für das operative Ergebnis gesenkt. Gleichzeitig muss Akzo erneut das Management umbauen: Finanzchefin Maëlys Castella tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück.Erst Mitte Juli hatte Vorstandschef Ton Büchner wegen einer Erkrankung seinen Posten aufgeben müssen.

Die Anteilsscheine von Air France-KLM gehörten mit einem Kursanstieg von 2,6 Prozent zu den attraktivsten Werten. Die französische Fluggesellschaft hatte starke Verkehrszahlen für August veröffentlicht. So ist die Zahl der Passagiere um 5,1 Prozent und die Auslastung der Flugzeuge um 1,5 Prozentpunkte auf über 90 Prozent gestiegen.

Die Papiere von PSA sackten hingegen um 2,7 Prozent ab. Die Investmentbank Exane BNP Paribas hatten die Aktien von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 17,10 auf 16,50 Euro gesenkt. Die Autonachfrage in Westeuropa habe sich alarmierend verlangsamt, schrieb Analyst Stuart Pearson. Das größte Risiko in puncto Preis und Produktmix sieht er für den PSA-Konzern.

Im CAC 40 kommt es zu einem überraschenden Stühlerücken: Entgegen den Markterwartungen wird nicht die Aktie des Luxusmodekonzerns Hermes , sondern jene des Halbleiterunternehmens STMicroelectronics das Papier des finnischen Netzwerkausrüsters Nokia im französischen Leitindex ersetzen. Die Änderungen werden am 18. September wirksam. Die Nokia-Aktien verbilligten sich am EuroStoxx-Ende um 2 Prozent. Hermes-Papiere fielen gar um mehr als 4 Prozent, während STM-Titel um 0,3 Prozent anzogen.

@ dpa.de

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