Stoxx 50, EU0009658160

PARIS / LONDON - Mangels positiver Kurstreiber sind die europäischen Börsen am Montagmorgen schwächer in die neue Woche gestartet.

10.10.2016 - 11:02:24

Aktien Europa: Anlegern mangelt es vor der Berichtssaison an Impulsen. Zunächst noch leicht freundlich tendierend, ging dem EuroStoxx 50 schnell die Puste aus. Zuletzt verlor der Leitindex der Eurozone 0,36 Prozent auf 2989,86 Punkte.

eingeläutet wird.

Auch regional waren die Vorzeichen rot: Der französische CAC-40-Index gab um 0,34 Prozent auf 4434,77 Punkte nach, während sich der britische FTSE 100 mit einem knappen Minus von 0,06 Prozent auf 7040,28 Punkte etwas besser schlug. Freundliche Kurse bei den britischen Minenwerten reduzierten in London ein Stück weit den Abgabedruck.

Entsprechend waren Minenwerte europaweit führend: ihr Teilindex rückte um 0,26 Prozent vor und war in der europäischen Sektorwertung der einzige, der sich am Morgen nachhaltig im Plus behauptete. Randgold Resources und Fresnillo waren mit einem Plus von jeweils mehr als 2 Prozent führend im FTSE. Börsianer begründeten dies mit dem anziehenden Goldpreis, der nach den Arbeitsmarktdaten vom Freitag und infolge der jüngsten Präsidentschaftsdebatte vom schwächeren US-Dollar profitiert habe.

Zur Schwäche neigten zu Wochenauftakt vor allem die Aktien aus dem Bankensektor , der um 1,26 Prozent nachgab. Er stand erneut wegen der Krise bei der Deutschen Bank im Fokus. Neue Sorgen brachte dort ein Medienbericht vom Wochenende hervor, wonach sich das Institut bei einem Spitzentreffen mit der US-Justiz nicht auf einen Vergleich einigen konnte. Der Bank droht eine Milliardenstrafe wegen Hypothekengeschäften aus Zeiten vor der Finanzkrise.

Auf Unternehmensseite blieb die Nachrichtenlage vergleichsweise ruhig. Im EuroStoxx stemmten sich die Aktien von Vivendi mit einem Plus von gut 1 Prozent gegen den Trend. Begründet wurde dies damit, dass ein Großaktionär seine Beteiligung an dem Medienkonzern auf mehr als ein Fünftel erhöhte. Unter den Nebenwerten rückten die Papiere des britischen Buchmachers William Hill um mehr als 3 Prozent vor, nachdem der kanadische Konkurrent Amaya eine Fusion ins Spiel brachte.

@ dpa.de

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