IBEX 35, ES0SI0000005

PARIS / LONDON / MADRID - Die Anleger an Europas wichtigsten Aktienmärkten haben sich auch am Donnerstag nicht allzu weit aus der Deckung gewagt.

12.10.2017 - 18:24:44

Aktien Europa Schluss: EuroStoxx setzt Seitwärtsbewegung fort. Damit hielt der richtungslose Trend der vergangenen Tage an. "Aufgrund fehlender Impulse herrscht nahezu Stillstand an den Aktienmärkten", schrieb Marktanalyst Milan Cutkovic von AxiTrader. Auch die am Nachmittag veröffentlichten Quartalszahlen der US-Großbanken JPMorgan und Citigroup vermochten kaum frische Impulse zu setzen.

in Paris ging es um 0,03 Prozent auf 5360,81 Punkte nach unten. Dagegen stieg der Londoner FTSE 100 um 0,30 Prozent auf 7556,24 Zähler. Der vortags von der Katalonien-Krise deutlich erholte Madrider Ibex-35-Index endete nahezu unverändert.

In der Katalonien-Krise gibt es laut übereinstimmenden Presseberichten nun zwei Ultimaten der spanischen Zentralregierung. Bis Montag muss der katalanische Regionalregierungschef Carles Puigdemont erklären, ob er bei seiner Rede am Dienstagabend die Unabhängigkeit der Region erklärt hat oder nicht. Bis spätestens Donnerstag kommender Woche muss Puigdemont wieder die verfassungsmäßige Ordnung Spaniens respektieren.

Zu den attraktivsten Branchen im europäischen Vergleich gehörten die Reise- und Freizeitunternehmen: Deren Subindex im marktbreiten Stoxx Europe 600 legte um 0,6 Prozent zu. Als Zugpferd erwies sich hier der 2,3-prozentige Kurssprung der Lufthansa . Die geplante Übernahme großer Teile der insolventen Air Berlin durch den deutschen Branchenprimus ist vorbehaltlich kartellrechtlicher Genehmigungen unter Dach und Fach. Dass laut Air Berlin auch mit Easyjet weiter verhandelt wird, ließ die Aktien der britischen Billigfluglinie um zweieinhalb Prozent steigen. Sektorschlusslicht in Europa war hingegen der Index der Banken, der 0,6 Prozent verlor.

In London stachen die Aktien von Sky nach Quartalszahlen mit einem Kursplus von 1,4 Prozent heraus. Der britische Bezahlsender hatte dank 160 000 neuer Kunden seine Erlöse um 5 Prozent und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sogar um 11 Prozent gesteigert.

Die Titel des Essenslieferdienstes Just Eat zogen um 6,5 Prozent an, nachdem die britische Kartellbehörde CMA den Kauf der britischen Tochter Hungryhouse von Konkurrent Delivery Hero vorläufig genehmigt hatte.

@ dpa.de

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